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grünes schaf mit weißem puder

es muß der schnee von gestern sein, denn seit 2010 tragen die berliner polizisten blau und demonstrieren grundsätzlich volle einsatzbereitschaft. sticker, gefunden an einem stromkasten in leipzig.

die waffen der frauen

schuhfetischismus der etwas anderen art… absatzschuhe lassen sich eindrücklich gegen jede form von gewalt einsetzen (die rede ist hier von notwehr, nicht von angriff). vielleicht sollte ich doch wieder häufiger stöckeln?

mwäääh, gähn. so jetzt könnt ihr euch alle mal meinen immer noch geröteten rachen vorstellen. geistreiches kann man heute abend nicht mehr von mir erwarten. warum wälze ich mich ich eigentlich immer in der nacht von sonntag auf montag schlaflos im bett herum? sollte mein wochenende auf sieben tage verlängert werden? schön wärs! heute nacht hätte ich getrost noch die oscarverleihung und sämtliche nachberichte gucken können, wenn mich der götzenkult interessiert hätte. bis fünf uhr früh kalkulierte ich mehr oder minder erfolglos sämtliche unwägbarkeiten einer veranstaltung in der kommenden woche, die ich vorbereiten muß. ich bin auf keinen grünen zweig gekommen (wie draußen in der natur), aber dafür um zahlreiche alternativen reicher, was natürlich die entscheidungsfindung erschwert… jedenfalls müdelt es jämmerlich in der hirnstube. aber dafür habe ich heute beim korrekturlesen noch einen wunderbaren freudschen verschreiber einer kollegin gefunden: statt in niederzimmern (ort in thüringen) hatte sie geschrieben in hinterzimmern. keine ahnung, welche affären ihr da so vorschwebten. und mehr als diesen frickelbeitrag, der meinem sprunghaften wesen entspricht und einem weiteren foto gibts heute nüscht. der steigende streßpegel wirkt wie eine staumauer für meinen ideenfluß.

da hat sich ja wohl noch jemand mit einem stencil auf das verkehrsschild gemogelt und der alleinerziehenden mutter mit kind zum status der kleinfamilie verholfen. mein visueller beitrag zur gleichberechtigung.

so eine scheiße…

anti_hundekotmit dem sehvermögen von hunden kenne ich mich wirklich nicht aus. aber ich mutmaße, sie können nicht sonderlich gut lesen. was sie aber von natur aus meistens gut können, ist kacken. geht uns ja auch nicht anders. fast alles muß wieder raus. nur lernten wir, stille örtchen zu bauen, die unsere braunen hinterlassenschaften nahezu ungesehen wasserstrudelnd ins kanalsystem verschwinden lassen. in berlin und leipzig connewitz scheinen mir besonders viele hundebesitzer extrem leseuntauglich veranlagt zu sein. es empfiehlt sich daher, das trott/el/oir nie ganz aus den augen zu verlieren, denn dieses ist mit  olfaktorisch äußerst nachtragenden tretminen gepflastert. und leider befindet man sich nicht ständig auf dem heimweg, um sich der stinkigen rutschpaste schnellstmöglich zu entledigen. und dann sieht man menschen, die sich peinlichst berührt nach allen seiten umblicken, um dann zu scharren, zu stampfen, zu fluchen, ihr schuhwerk am gras zu reiben oder in pfützen zu baden. naserümpfend und mit allgemein angewidertem mienenspiel schleppen sie danach dennoch eine an mittelalterliche, unhygienische verhältnisse gemahndende, animalisch-markante gestankswolke mit sich. so viele glücksbringer kann ich gar nicht gebrauchen, ich wüßte sonst absolut nicht wohin mit meinem ganzen pech. hat man sich also auf die straße gewagt, den parcours untenherum gut gemeistert, kommt das glück im tiefflug von oben. jetzt weiß ich auch, warum kopfbedeckungen jeglicher art ganzjährig als beliebter schutzhelm gegen luftratten getragen werden. das ist der look der kotkrieger.

natürlich ist das natürlich. aber fäkalsprache mieft nach meinem empfinden deutlich weniger als diese realen mistrückstände. für heute habe ich von beidem die nase gestrichen voll.