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photoautomat

endlich kommt in der karli mal photographisches großstadtflair auf. vor 2-3 wochen entdeckte ich den neu-alten photoautomaten und war sofort  schwer begeistert. am liebsten hätte ich gleich mal vier schwarz-weiß-fratzen für zwei euronen geschnitten (vorher ausgiebig im vorhandenen spiegel geprobt), aber jedes mal, wenn ich vorbeikam, war er gerade stark frequentiert. als ich am montag in der sonne die karli in richtung stadt entlang flanierte, war endlich mal kein menschliches besetzzeichen zu sehen. ABER: ich hatte mein portemonnaie zu hause vergessen, denn wichtiger als geld dabei zu haben, ist ja auf jeden fall die neue knipse zu schultern. ich kam dennoch der aufforderung „photographiere dich selbst!“ nach. das sieht dann so aus:

immer schön auf augenhöhe, frau wortfeile! und ja kein auge zeigen. ihr seht, daß ihr nichts von mir seht. oder so wenig, daß man sich in spekulationen um schiefe nase, schielende augen, dicke lippen usw. verlieren könnte. ja, dann macht euch mal ein bild von mir. auf dem rückweg fing ich dann noch den rest eines trios (2 weibchen  + 1 männchen = OHA!) beim hineinquetschen in die automatenkabine ein.

ganz sicher geht da noch einer rein in die quetschkommode!

leicht artistisch-laienhaft anmutend die körperhaltung des männchens, tja, und den rucksack hätte ich unbeobachtet klauen können. man war ja völlig im häuschen vor freude. ist mein blog in den letzten tagen etwa zu männerarschlastig? hat das was zu bedeuten? wenn ja, was?!

der nächste freie platz in der kabine gehört mir, wenn ich flüssig bin. und dann ziehe ich fratzen, bis der automat sich ins fäustchen lacht. und – zeige sie natürlich hier NICHT! ätsch!

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farbe bekennen 2010: schwarz-weiß

heute wird es kontrastreich, ziehen die nichtfarben schwarz und weiß in den krieg, betreibe ich absichtlich schwarz-weiß-malerei, nee, nee, nee -fotografie. das möchte frau himbeermarmelade nämlich nur farblich in dieser woche für das projekt farbe bekennen 2010. ich habe auch in den 16 wochen keine kampfhähne in kontrastkleidung getroffen, nur ein paar anhänger der schwarz-bunten szene beim wgt 2010 in leipzig. die sahen aber sehr friedlich und eher romantisch aus. ich will den frieden auch nicht weiter stören, denn das erledigen andere ja auch oft ohne  wunsch oder auftrag. vielleicht hat einer der anderen farbenbekenner im flickr-pool ja eine solche szene abgelichtet oder gar gemalt.

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das erste foto zeigt mein geliebtes „mistvieh“, auch katze genannt, frau galotti, deren schwarz-weißes fell immer ganz besonders leuchtet, wenn ich mit ihr in der badewanne ball spiele. sie ist schon ziemlich gut im tor und hechtet beinahe jedem ball hinterher. der abstrakte vogel (?) auf dem zweiten bild hing in der street-art-ausstellung im pöge-haus. leider kann ich die signatur nicht entziffern, wenn das zufällig jemand weiß oder erkennt, dann bitte einfach im kommentarbereich melden. und die die frage „war’s das?“ (schon), stelle ich mir auch oft. meistens bekomme ich keine antwort darauf. den wandschriftzug habe ich ebenfalls im pöge-haus abgelichtet. die dame- bzw. mühle-spielsteine sind wie so oft aus dem grassimuseum für angewandte kunst (keine sorge, ich habe noch mehr fotos an diesem ort geknipst ;-)). das pixel-roboter-stencil ziert eine hauswand in der arndtstraße in der leipziger südvorstadt. wenn wir nicht von außerirdischen gesteuert werden, dann befinden wir uns wenigstens schon unter der kontrolle von maschinen. das doppel-m-logo der alten messe leipzig befindet sich am osttor des geländes. dieser alte zeitungsfetzen mit einer kritik über bertolt brecht  flatterte dort auf dem platz im wind herum. die verwitterte nummer der messehalle drei klebt an einer alten tür. der schwarze rabe ist nicht für den maroden zustand der ehemaligen messehalle zuständig, sitzt aber wohl ganz gerne auf dem aussichtspunkt. und als letztes wird mit dem wächter-lichtschalter auf den kontrast von hell und dunkel hingewiesen. denn schwarz und weiß ist auch ein unterschied wie tag und nacht.