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katzenkönigin

n.n.: ach, ich träume gerade von papierkugeln, mit denen ich katzenfußball spiele. und von leckerlis. und vom katzenballett. seht soch mal, wie graziös ich meine beine übereinanderschlagen kann. mein weißes tutu ist vielleicht etwas knapp bemessen, aber frau wortfeile will es partout nicht länger stricken.

frau wortfeile: ja, du kleines unschuldslamm. jetzt pennen und mich heute nacht wieder auf trab halten. und da kann mal wieder sehen, wie viel verhalten sich das kleine felldingens bei den menschen abgeschaut hat. ihre bevorzugte schlafposition ist nämlich die köngliche rückenlage, nicht etwa das ängstlich auf kleinsten raum zusammengerollte knäuel.

nur noch fünf minütchen…

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manchmal bin ich noch wach, wenn die stadt schläft. dann genieße ich diese stille. manchmal ist die stadt schon wach, wenn ich noch schlafen will. dann stimmt mein timing nicht, weil es draußen krakeelt. und montags sind sowieso immer alle müde. die kollegen klagen über schlafmangel, gähnen, halten mühsam ihre augen offen, recken sich, ringen mit den schweren lidern. montags klingelt der wecker immer zu früh. und alle fünf minuten klingelt er wieder, wenn ich nicht sofort die gemütliche nestwärme verlasse. unwillig. gegen alle gesetze der vernunft. weil wach bin ich nicht.

der schlaf hat viele gesichter. mal ist er tief, mal kurz, mal lang, mal mit angenehmen träumen, mal mit alpträumen, mal unruhig, mal totenstill, mal fiebrig, mal zitternd, mal unauffindbar, mal dringend notwendig. und nicht immer ist er erholsam. auch die schlafpositionen variieren. mal liegt man auf dem rücken und schnarcht vor sich hin, mal auf der seite, mal mit arm unter dem kopf, der am nächsten morgen wie blei und minutenlang unbeweglich wirkt, mal auf dem bauch, mal bis zur nasenspitze einmummelt, mal mit freiheitsbestrebungen der beine, mal ganz ohne decke.

oft sind die unausgeschlafenen reizbar und fühlen sich hundeelend. und wenn sie dann in den schlaf finden wollen, dann verzieht sich die gleiche müdigkeit, die sie den lieben langen tag vollkommen ausgebremst hat. wtf. am tag des schlafes plädiere ich für mehr schlaf und weniger wecker. bei dem heutigen flashmob in leipzig fehlte die weiche unterlage. mal bettete man sich auf den gehwegplatten, mal auf einer decke, mal im schlafsack, mal mit kuscheltier, mal mit hund, mal mit spielendem kind, mal im op-kittel und hut, mal in jeans und t-shirt. einfach so. aus spaß. weil man eine internetbotschaft erhielt oder fand oder per traditioneller mund-zu-mund-propaganda. nur fünf minütchen. und dann klingelte wieder so ein verfluchter wecker. und weil mein schlepptop sich heute mit schlaftabletten bedröhnt hat und ich selbst ähnlich gedankenträge bin, verschiebt die faule wortfeile ihre bildbeiträge für farbe bekennen eben mal auf morgen. let sleeping dogs lie! gääähn. schlaft schön!