Schlagwort-Archive: medienkompetenz

the big bang theory oder die permutation von in & out

nichts kann existieren ohne ordnung. nichts kann entstehen ohne chaos (albert einstein).

spoilerwarnung! diese kolumne enthält einige hinweise auf den handlungsverlauf der serie!

unordnung, das ist nicht die typische welt des dr. dr. sheldon cooper, der schon mal einen leicht korrekturbedürftigen freundschaftsalgorithmus an einer tafel skizziert und dann debattiert, um seinen engen gesellschaftlichen dunstkreis von drei kollegenfreunden auf vier zu erweitern. als theoretischer physiker unzweifelhaft eine koryphäe, scheitert sheldon freilich in realiter. gleichermaßen geek und nerd wird sein leben in der fernsehserie the big bang theory bis ins extrem von darsteller jim parsons ausgespielt, darunter reihenweise liebenswerte bis sympathische spleens, ticks, manien, rituale. noch die kleinste veränderung seiner gewohnten umgebung löst eine kette von eloquenten wortgefechten mit seinem wg-mitbewohner leonard und seinen freunden aus, die mit anspielungen auf kulturelle und gesellschaftliche phänomene sowie mehrdeutigem sprachwitz gespickt sind. darunter blitzt ab und an eine ähnliche, unterschwellige kritik wie schon bei den simpsons hervor.

sheldon ist gewiß aufgrund seiner rolle als schroffe und asexuelle intelligenzbestie schnell zum serienstar erklärt geworden. das liegt sicher auch an der paarung von hochintelligenz und deutlichem empathiedefizit. ständig muß er über ironie und zynismus aufgeklärt werden, da er nicht in der lage ist, nonverbale zeichen oder schwankungen im tonfall richtig zu interpretieren. gelegentlich wird diese rollenanlage als asperger-syndrom rezipiert. (der seriencharakter bleibt dennoch fiktiv, weil er die verhaltensauffälligkeiten in zahlreichen nuancen symptomatisch und dramaturgisch verdichtet darstellt. ähnlichkeiten sind wie immer rein zufällig.)

sheldon verkörpert den geist der wissensgesellschaft und der generation digital natives. zwar gehört politik offenbar nicht in sein weltbild, dafür computer- und konsolenspiele, internet, comics, modelleisenbahnen, fremdsprachen und science-fiction-filme, alles was man eben so in den eigenen vier wänden ungestört konsumieren kann. sobald das unberechenbare von außen in seine innere welt eindringt, gerät er aus dem gleichgewicht und entwickelt ständig neue strategien, die innere ordnung vor dem eindringen des chaos zu bewahren. steht alles an seinem wohlüberlegt zugeordneten platz, mault er nur noch über das essen oder seine umwelt. so aufgeschlossen er gegenüber neuem wissen erscheint, ist er umgekehrt nahezu vollkommen in sich verschlossen, kontakt- und berührungsscheu. soll er aus seinem kokon gelockt werden, bedarf es mehr der bestechung als der überredungskunst. sein interesse für außerhäusig verbrachte freizeit kann nur durch ausnutzung seiner schwachstelle geweckt werden, und das ist seine sammelleidenschaft für raritäten. so erkaufen sich sheldons freunde  seine gesellschaft gelegentlich mit comic-erstausgaben und seltenen fanartikeln. eine schlüsselszene dieser introvertiertheit findet sich in der episode the psychic vortex. hier der dialog zwischen raj und sheldon vor dem besuch einer studentenparty:

sheldon: well, that’s certainly amusing, but i have no interest.
raj: come on, sheldon, the world is filled with people doing things outside. let’s go outside. outside is good.
sheldon: if outside is so good, why has mankind spent thousands of years trying to perfect inside?
raj: i don’t know, it’s a marketing scheme. please, sheldon, i’m a young virile visitor from a foreign land and i need to strut my stuff.
sheldon: let me offer you a compromise. sometimes, when i feel stifled and want a change of scenery i use my imagination.
raj: oh, boy.
sheldon: one of my favorite places to visit is the two-dimensional world described in edwin abbott’s mathematical fantasy, „flatland“.
raj: i don’t want to go to „flatland“…

sheldon cooper demonstriert raj seine flucht in eine imaginäre welt (c) 2010, cbs interactive

sheldon beendet den abend nicht, wie befürchtet, als menschliche argumentationsmaschine, sondern als begleiter und stolzer besitzer einer limited edition der green lantern lantern (dc comics), spielt mit raj und zwei willigen frauen guitar hero und verwahrt sich gegen ein beischlafangebot… to be continued.

vier schrullige typen, die in ihrer kindheit offenbar alle als streber gemobbt und nur fürs abschreiben gelitten wurden, sollen nun  zusammen mit dem blondchen/der kellnernden schauspielerin penny beliebte serienhelden sein? wie geht das denn? das konzept geht vor allem wegen der slapstickhaften überzeichnung der althergebrachten klischees vom ‚verrückten‘ wissenschaftler und freak auf. die erwartungshaltungen werden erfüllt, gebrochen oder sie laufen elegant auf grund. andererseits fesselt auch die oft unfreiwillige, trockene komik der vorgelebten rationalität, in der sex manchmal sogar ohne große umschweife und ohne jede spur von romantik auskommt.

das hohe bildungsniveau macht das leben für die protagonisten nicht unbedingt leichter. manchmal tasten sie sich wie blinde seher durch eine welt der fühlenden, handeln sich hämatome ein, stolpern, fallen, stehen wieder auf, und weiter gehts. das unterscheidet sie kaum von anderen menschen, weshalb annäherungen, austausch, begegnungen höchst wahrscheinlich sind. in der serie manifestiert sich, wie ich finde, eine veränderte wahrnehmung der einstigen gesellschaftlichen außenseiter, die sich zwar manchmal irgendwie sonderbar verhalten, denen man nicht immer ganz in ihren gedankengängen folgen kann, deren kreativität und forscherdrang sich aber infolge der vernetzung von interessengruppen multipliziert haben und die zunehmend anerkennung finden. und so verkehren sich allmählich die vorzeichen für in & out. waren die bezeichnungen nerd und geek vor fünf jahren noch stigmatisierungen, will heute kaum noch jemand den anschluß an den hype verpassen. mal sehen, welche nische sich als nächstes öffnet.

weiterführend empfehle ich das video nerds: weltretter mit hornbrillen? vom elektrischen reporter.

die falsche froschkönigin

streetart im clarapark in leipzig: "are w chic?". nö! nicht mal nach dem wurf an die wand wird aus mir eine froschkönigin.

zwischen meinem volontariat und meinem studium war ich vor ewigkeiten mal einen monat lang arbeitslos. damals wurde ich sogar noch beraten und mir eine ausbildung zum pr-fuzzi angeboten. ich lehnte ab. warum? weil ich keine käufliche krämerseele habe. ich kann weder mich noch andere sachen gut vermarkten.  und ich lasse mich ganz schlecht verbiegen, sowohl geistig als auch körperlich. entweder man mag mich oder man läßt es eben sein. ich buhle nicht, ich winsele nicht, ich krieche nicht, ich schleime nicht, ich gucke nicht mit hundeaugen. basta! um genau zu sein, all das hasse ich wie die pest. nur manchmal versuche ich mich sehr erfolglos im koketten wegschauen. es sei mir hoffentlich verziehen. aber das macht mich noch lange nicht zur pr-kokotte.

ich könnte mir jetzt den bauch pinseln, weil mir jemand die rezension eines lifestyle-magazins aus haha (lautsprachlich) in meinem blog angeboten hat. wahrscheinlich kommt es dem ein oder anderen blogger bekannt vor, daß er einer von 85 ausgesuchten versuchskaninchen für eine kostenlose pr-aktion sein soll. nein, ich erwähne den namen des magazins nicht, denn dann wären die mutmaßlichen berechnungen möglicherweise aufgegangen!!! das kommt mir nicht in die buchstabensuppe. und ganz ehrlich, wer den blog mal etwas genauer gelesen hat, weiß wie ich über solche aktionen denke. ich finde einen kuhfladen interessanter als popkultur. wenn ich eine eigenschaft nicht besitze, dann ist es massenkompatibilität. da muß ein genetischer defekt vorliegen, über den ich absolut nicht unglücklich bin. ich bin nicht die, für die man mich in der marketingabteilung hält. von wegen! hier ein auszug aus der mail, nur für den wiedererkennungswert:

wir haben jede menge blogs durchgesehen und überlegt, in welchem blog ähnliche themen, ähnliche haltungen wie im *** vermittelt werden. genau 85 blogs haben wir gefunden, denen wir folgenden vorschlag machen wollen: rezensiert das ***…

oh, da müßt ihr aber gründlich oberfächlich quergelesen haben. ich halte mich selbst für nicht berechenbarer als den nächsten vulkanausbruch. ich strebe nicht nach ruhm, nicht nach größe, nicht nach wohlstand und kann ohne bedauern auf linke werbelinks verzichten („… den porträtieren und verlinken wir wiederum auf unserer seite ***…“), weil ich diesem zahlen- und rankfetischismus durchaus skeptisch gegenüber stehe. ich lebe einfach mein leben und schreibe einfach so für  m i c h –  ohne gewinnerwartungen. das leben hat noch immer die unverhofftesten dramaturgischen wendungen für mich übrig gehabt und kennt kein gleichmaß. mensch leute, mein blog ist doch nun wirklich keine losbude für kostenlose probeabos. ich habe schon die rote karte für das durchschaubare gezogen. wie es mir beliebt. und ich hoffe, ihr da in der marketingelabteilung kriegt wenigstens kurzzeitig glubschaugen.

datenschutzlöcher im web 2.0

ambivalente aussage: ist das die ankündigung von unterstützung oder doch eher eine drohung?

hieße ich hans müller, könnte ich mich vielleicht aufgrund dieses allerweltnamens im web 2.0 etwas mehr in  sicherheit wiegen (googletreffer heute ca. 3.170.000). trügerisch, denn selbst diese aussage unterliegt weiteren einschränkungen: wohne ich in einer großstadt oder in einem dorf mit weniger als hundert einwohnern? hinterlasse ich also zusätzlich noch angaben über wohnort und arbeitgeber im netz, steigt die wahrscheinlichkeit, mit dem namen eine person in verbindung bringen zu können. so www, so schlecht für manchen user, denn  eben jene unbedarftheit führte in diversen fällen (z.b. hier und hier) zu nervigen eskalationen verbaler auseinandersetzungen, zum kleinkrieg mit schimpfkanonaden, zum fallenlassen jeglicher hemmschwellen oder zu abmahnungen. auch die anonymität hat einen nicht unerheblichen anteil an diesen kommunikativen entgleisungen. denn wer weiß, wie er seine identität verschleiert, neigt schneller auch mal (aber nicht in jedem fall) zur gezielten beleidigung, bloßstellung, diffamierung, nach dem motto netiquette?! was ist das denn?, bis hin zu handgreiflichkeiten, wenn man erst einmal die adresse herausgefunden hat und die rachegelüste völlig freidrehen, weil jeglicher appell an die vernunft einfach ignoriert wird. ist denn das virtuelle ich weniger verletztbar als das reale? ich sage nein.

wohl jeder webmaster, foren-moderator, blogger kennt solche schriftlichen äußerungen, die, würde man sie hören können, vermutlich ein erhebliches maß an normaler gesprächslautstärke überschritten. dabei ist klar zu unterscheiden zwischen freier meinungsäußerung, auch konstruktive kritik genannt, rechthaberisch motiviertem streit oder etwa schriftwechsel mit gegenseitigen vorwürfen in der mitmach-arena moderner cyber-stierkämpfer. ein kollege, seines zeichens webmaster, wies mich kürzlich darauf hin, daß es in zahlreichen gästebüchern und virtuellen gemeinschaften tatsächlich  immer noch gebräuchlich ist, zu den realnamen oder nicknames gleich noch den wohnort oder/und die mail-adresse unverschlüsselt zu veröffentlichen. dabei nützt es recht wenig, sich ein pseudonym zuzulegen, wenn in der mailadresse ein klarname auftaucht. es empfiehlt sich  grundsätzlich, mindestens eine alias-adresse  zu benutzen, die keine rückschlüsse zuläßt, aber auch nicht für die rufschädigung anderer personen zweckentfremdet wird.

weil ich das persönlichkeitsrecht respektiere und nicht auch noch computerkriminelle mit der nase darauf stoßen will, überlasse ich die überprüfung dieser aussagen ausnahmsweise dem leser (die rechercheergebnisse teile ich nur auf ausdrücklichen wunsch und bei in meinen augen seriösen anfragen mit, d.h. nicht per blogkommentar). für mich ergibt diese praxis allerdings nur in ausnahmefällen einen sinn (z.b. xing, da aber auch mit abstrichen, vgl. hier der absatz: ratgeber für nutzer), ansonsten sehe ich eher die privatsphäre gefährdet als die glaubwürdigkeit der diskussionsteilnehmer herabgesetzt, denn diese wird vorwiegend per inhalt und wortwahl vermittelt. bei solch datenunsicheren gästebüchern wird leichtfertig vertrauen  gegen den verlust von vertraulichkeit eingetauscht, was ich mehr als fahrlässig finde.

jetzt könnte der kritische oder hämische geist einwenden: die nutzer tragen doch freiwillig ihre daten ein, ergo sind sie selbst schuld. das stimmt zwar, ist aber kein argument für mehr schutz von sensiblen daten im netz, nicht im zeitalter von spamming und sonstigen netzschikanen. denn das „böse“ findet das „arglose“ überall, um es ganz einfach auszudrücken. auch wenn weniger netzaffine vielleicht mal etwas von privatsphäre-einstellungen bei facebook vernommen haben, so fehlen ihnen doch leider zu oft das verständnis für technische raffinessen oder das interesse daran. die frage ist doch eher, ob man nicht mit regulierung der voreinstellungen datenmißbrauch umgehen könnte? also die seite so zu konfigurieren, daß der admin zwar die daten einsehen kann, sie aber nicht öffentlich macht bzw. im falle von mißbrauch notfalls eine möglichkeit der rückverfolgung hat, wenn nicht gerade surfen via proxy oder vpn  die herkunft verdunkeln. welches interesse kann ein homepage-eigentümer daran haben, unerfahrene nutzer erst mal selbst schlechte erfahrungen sammeln zu lassen, bis dieser dann mit dem antrag auf löschung personenbezogener daten zitternd, zeternd und zagend bei ihm vorstellig wird? mit dem löschen auf der jeweiligen internetseite ist das verschwinden aus den suchmaschinen allerdings nicht gleichzusetzen. aus den fängen einer datenkrake wie google muß man sich in zeitraubenden und mühsamen kämpfen entfernen (hier gibt es aber nützliche tips). gegen  internetkra(n)ke sind spuren im schnee vergleichsweise ephemer, schon alleine deshalb, weil es so etwas wie jahreszeiten und temperaturschwankungen gibt.

ein ganz allgemeiner hinweis zur nutzung des internets (auch an mich selbst): erst denken, dann klicken und senden.

ganz einfach kompliziert

bei diesem paste-up von alias wurde vermutlich nachträglich eine sprechblase hinzugefügt: en realidad me siento feliz.

sich mit menschlicher blöße ins öffentliche schußfeld zu begeben, das ist nur noch für eine minderheit ein alptraum. im virtuellen wie im wahren leben klappen die tabus weg wie getroffene figuren an einer rummelschießbude. es herrscht ungebändigtes mitteilungs- und trennungsbedürfnis selbst mit klarnamen im netz. ein klick genügt, und die ganze facebookfreundeswelt weiß, daß der beziehungsstatus von herrn psychoboy und frau psychogirl kompliziert ist. your love-upgrade, bye bye, buy now, p(r)ay later. denn der trend zum simplen leben wirkt so altbacken wie sarah wieners zöpfe. statt knoten im haar zelebriert der oder die sozialbenetzte authentische hirnverk(n)otungen, um nach  dem  vergeigten hindernislauf beharrlich selbstverteidigungsklatschen zu verteilen: hab ich doch gleich gesagt, daß ich immer auf die beziehungsklobrille pinkle. die selbstreinigende gibt es leider nur im bereich sanitärtechnik (eine bewundernswerte erfindung, gesehen in einer raststättentoilette) und nicht für genügsame schiffeversenker.

und in einem atemzug mit dem untergang der gedeckelten verschwiegenheit und des treffens im kleinen freundeskreis, bemerkte ich in letzter zeit bei manierlichen fragen nach dem stand der liebessterne, wie die scharfe zunge häufiger spontan den plural wetzte. nicht mehr die erkundigung nach der freundin, sondern: was machen die mädels? denn die weltumfassende vernetzung begünstigt eine gepflegte un/verbindlichkeit mal hierhin und mal dorthin. der passwortgeschützte rechner verhindert dabei die eifersüchtige verletzung des zugeklebten briefgeheimnisses aus dem vorigen jahrhundert. freiraum über alles nach dem internetcredo: bei dir bin ich ich und mit ihnen teile ich die vielen anderen ichs. unliebsame namensverwechslungen der gerade aktuellen bettgenossen meidet der multiple multimedialiebeskünstler aber noch ganz traditionell, indem er mit kosenamen jegliche individualität auslöscht. wenn es dann nicht mehr so gut läuft mit den parallelwelten, klickt man einfach im mausitempo weiter im wahlmarkt. im zeitgeist der vielliebigkeit sehe ich mich schon die nächsten umzugskartons von flüchtigen bekannten wuchten… fortsetzung könnte folgen. aber da will ich mich heute noch nicht festlegen.

schleichwerbung

im zusammenhang mit werbung muß vor diesem stencil unbedingt 'leere' stehen.

mit mauerblümchen liebäugelt die pr-agentur häberlein & mauerer ganz gewiß nicht. sie bewirbt marktgiganten, beschäftigt unterbezahlte praktikanten, und nachhaltigkeit kann man bei den produkten auch nur entdecken, wenn man der spur des grünen werbeschleimens folgt, die themen kinderarbeit und sweatshops aber ignoriert. erst im sommer wurden mit viel klimbim und im öffentlichkeitswirksamen blitzlicht die neuen fußball-wm-trikots an den überbezahltesten saubermännern der nation vorgeführt, wobei sich das wunder von südafrika freilich noch im stadium des hirn- und zwirngespinsts befindet. seit einigen jahren empfinden konsumenten promiwerbung als zu plakativ, weswegen sich die agenturen zusehends mit celebrity placement auf verdeckte, werbekrummtouren begeben. und die medien spielen mit, nennen unverblümt, unbekümmert und vom presserat ungerügt die namen von modedesignern, wenn sie über die promiroben ätzen (hier ein aktuelles beispiel aus spon). ganze artikelserien werden michelle obamas kleiderkammer und der ihrer kinder gewidmet, und nachahmer setzen alle nadeln und fäden in bewegung, die entsprechenden kopien sofort auf den markt zu werfen, um glamourgierige kundenwünsche zu erfüllen. ganz egal, wie bescheuert und verkleidet sie darin aussehen.

testimonials, die brav alles kostenlos auftragen, liefern den offen/kundigen beweis für erstrebenswertes, jedoch für den normalo hochpreisiges hab und gut, das selbst bei h & m nicht verschenkt wird. der weg vom erfolgreichen showbiz zum kompletten outfit aus dem pr-showroom ist kürzer geworden, seitdem die engagements rarer  werden und die gagen fallen.  gemeinsam mit dem einkommen sinkt die scham vor käuflichkeit. dabei handelt es sich garantiert nicht mal nur um milde gaben für die werbeträger, sondern um wohl kalkulierte streuung von markentrends. doch scheinbar kratzt jemand am imagelack der promis, die vornehmlich sportler, schauspieler, moderatoren und musiker sind und allesamt das rampenlicht als lebenselixier suchen. die schreiberlinge aus den redaktionen sind offenbar auch nicht mehr namhaft genug. künstler müssen her, befand die agentur. es sollten schriftsteller akquiriert werden für einen wortwettbewerb. flugs versandte man in der agentur pressemitteilungen und einladungen an verlage.

irgendwie war mein gemeinnütziger arbeitgeber auch in den verteiler geraten. etwas, was ich dort vehement und auch persönlich nach außen vertrete, ist unabhängigkeit. ich las also die nachricht und recherchierte ein bißchen und fand mich alsbald auf einem blog für ‚kreative‘ der pr-abteilung von sony ericsson wieder. nun ist es ja gerade bei viele autoren von kleinen verlagen so, daß sie leider nicht von ihren buchveröffentlichungen leben können, sondern sich mit stipendien und literaturpreisen von durststrecke zu hungersnot lavieren oder auch selbst kritiken und andere auftragsartikel verfassen. prinzipiell  steht also der teilnahme an einem wettbewerb erst einmal nichts im wege. da ich aber meistens nur mit verlegern korrespondiere und nur wenig kontakt zu den autoren habe, reagierte ich abschlägig und wies auf meine zwischenstellung hin. prompt folgte von dem pr-proll die schmierige rückfrage, ob ich den text nicht über unseren verteiler an die vielen verlage verschicken könnte? häh? bin ich jetzt die versklavte pr-praktikantin wider willens, die man zum werbespammer einzuspannen gedenkt? schon mal was von datenschutz oder unlauterem wettbewerb gehört?  natürlich habe ich keine  einzige einladung an einen der klassischen buchverlage geschickt, die sich in ihrem selbstverständis derzeit noch vehement gegen die elektronische konkurrenz sträuben, und dann ihren autoren auch noch ebooks als gewinn aufschwatzen sollen. tja, aber von solchen unentdeckten ungereimtheiten lebt die pr-branche. wie ich sehen konnte, hat sich nicht ein einziger prominenter schriftsteller an den pr-wortspielchen beteiligt. habe nur lokalmatadorin else busch(unge)heuer entdeckt, die sich nach der verkündung ihrer bloggerabstinenz im april dann doch noch als mitglied der lead academy vollkommen inkonsequent 500 zeichen aus dem kopf gewürgt hat. die begeisterung unter den literaten war ja dann wohl eher mau(erer).

der leserjoker

ich scheue mich sonst davor, extrem unscharfe fotos zu veröffentlichen, es sei denn der effekt ist irgendwie poetischer natur. dieses mal dient das bild jedoch  lediglich als beleg für eine subtile form von zeitungslügen (in der zwischenzeit arbeite ich hart daran, nachts auf stativstarre arme und hände umzuprogrammieren). denn irgendwie kam mir das motiv aus der gestrigen fotostrecke auf spon von dem französischen lichtkünstler sébastien lefèvre so seltsam vertraut vor. ich rückte kurz tassen im oberstübchen hin und her, bis es bei mir schepperte und klirrte. klar, die kirche habe ich beim lichtfest in leipzig am 9.10.2009 vergeblich versucht, optisch ansprechend einzufangen. nächtliche kälte, klamme finger und drängelnde begleiter taten ihr übriges. nur komisch, daß die evangelisch-reformierte kirche am tröndlinring in leipzig jetzt geographisch in lyon verortet wird, wie diese bildunterschrift in einer art kontextkombination vermuten läßt:

menschenschar auf kirchenwänden (zeichnung): vom 5. bis 8. dezember feiert lyon zum elften mal sein „fête des lumières“. 20 großprojekte erleuchten das zentrum der stadt, dazu gibt es dutzende lichterinstallationen in allen bezirken.

oder haben die spiegel-mitarbeiter in einer nebulösen aktion die kirche gar kopiert wie goethes gartenhaus in weimar und dann in leipzigs partnerstadt aufgestellt, damit wir keinen westbesuch (lyoner) mehr bekommen? leider gottes:haus fühle ich mich nicht dazu berufen, als unbezahlter,  inhaltlicher korrektor und leserjoker für spon zu arbeiten. wenn ihr dort in der redaktion nicht klarkommt, ruft nicht bei mir an. ich bin in geographie auch nur eine mittelprächtige niete.

sollte ich unbedingt lust haben, mit der häufung von keywords aus dem text content zu generieren, würde ich auch einfach unter jedes foto textauszüge setzen, wirkt sich bestimmt gut auf die trefferquote aus. rationalisierung muß sich rentieren – auf kosten der qualität. zusätzlich erspart die doppelte verblödung zeit für recherchen und ist so ausnehmend überflüssig, weil schlicht.

begriffenfeldt: tarnkappe

unsichtbarkeit wünsche ich mir bei manchen suchanfragen. oder zumindest sollte das computerdisplay des suchenden doch so spiegelnd sein, daß er sich selbst sehen kann, wenn er suchanfrage und ergebnisse in relation bringen möchte.

ddr-rasenmähermotor: vielleicht mal bei einem internetauktionshaus anfragen.

nylon strumpfmaske: ich trage keine nylons, auch nicht, um meine identität unkenntlich zu machen.

kinderschauspieler deutsche serien: ich würde deutsche serien nicht weiterempfehlen.

blitzer foto verspiegelte sonnenbrille: als punktesammler können sie bald in flensburg eine tarnkappe bestellen.

implantiertes echthaar: wächst nicht …

serienjunkies erwischt: ein guter fachanwalt für medienrecht kann die strafe vielleicht abmildern.

mülltonnen-deo: öfter leeren und reinigen.

podologe fetisch: an der käsetheke in der galerie lafayette?

wanzen mfs: mittlerweile hört der bnd mit.

beschlüsse dyskalkulie bautzen: hat die stadtverwaltung ein haushaltsloch?

silhouette mensch: heute kein malzirkel, sondern nur dunkelheit ohne licht.

mäuse im keller: soll ich ihnen den mund zuhalten beim kreischen oder meine ohren?

dembitzer visum nach amerika rezension: ich lese bücher noch selbst.

einsamkeit ist unpraktisch und gesellschaft noch tödlicher: misanthropen sitzen wohl immer zwischen den stühlen.

beim frauenarzt mit nylons: sicherlich hat ihr gynäkologe schon schlimmeres gesehen.

rauchen fenster: das zieht. auch zu ihrem nachbarn und in die wohnung.

veb kleid: suchen sie ein faschingskostüm für die bundesangie?

bulle mit kuh: hatte der besamer keine termine mehr frei?

strapse: ich bücke mich ungern.

realdoll kleinanzeigen: kein bedarf an lebensechten silikon-puppen.

begriffenfeldt: schimpfmaschine

kopf1manchmal steckt man bis zum kopf im pferdemist und der tod streckt bereits die hand nach dem im mediensumpf versinkenden aus, wie diese graffiti an den stallgebäuden auf der pferderennbahn in leipzig zeigen. manche suchanfragen von googlenutzern scheinen regelrecht durch den unscheinbaren lüfter des laptops im raum verteilt zu werden. das, was sich dann entfaltet, stinkt häufig ziemlich unverblümt nach hirnverwesung und gedankenschrott. adaption hilft wenig, weil sich permanent neue, rauhe lüftchen dazugesellen.

stasi art installations: beute(l)kunst?

expertensprache: lesen sie die übersetzte fassung einer gebrauchsanweisung aus dem niederländischen oder dem chinesischen. dagegen sind fachbegriffe nahezu verständlich.

ästhesie, anästhesie, synästhesie: hören sie nach der narkose grüne wolken eckig kratzen? fragen sie bitte ihren anästhesisten oder suchen sie rat bei einem wahrnehmungspsychologen.

sächsische schimpf maschine:  eigentlich bin ich in weimar geboren. aber vielleicht besinnen sich die beiden freistaaten bei der nächsten gebietsreform auf das herzogtum sachsen-weimar-eisenach zurück…

literatur riechen, kunst geruch: die auszüge aus meiner magisterarbeit werden auch noch irgendwann hier veröffentlicht. vorerst empfehle ich ‚pesthauch und blütenduft‘ von alain corbin (verlag klaus wagenbach).

getunte vespa, vespa leipzig: schneller als die polizei erlaubt? nix für g(l)asknochen!

todestanz: meinen sie den sterbenden schwan? noch hat mir keiner den hals umgedreht.

verbrennungen nach kokeln: ich hatte sie und insbesondere ihre kinder vor der hitzeentwicklung gewarnt! aber auf mich hört ja keiner 🙄

b***s hanfparade: ihre verkehrsregeln möchte ich gar nicht weiter entwürdigen.

bauarbeiter: die gaffenden, pfeifenden, biertrinkenden oder die zehn frühstückenden, während einer den preßlufthammer um 7 uhr morgens startet?

schuhregal: zügeln sie ihren schuhtick, dann brauchen sie auch nicht andauernd neue regale.

http://www.veb wortfeile.de:  diese domain ist meines wissens noch frei. aber ein lesezeichen im webbrowser hätte genügt, um die seite nicht 22 mal in folge zu suchen. serienkiller im internet.

balkon wortherkunft: mein sprachlexikon sagt aus dem germanischen – ursprünglich ein balkengerüst.

musaril verackung bild: sorry, hab alle tabletten gleichzeitig genommen. das bild ist zu unscharf geworden, um es hier zu zeigen.

blaues gesicht: haben die darsteller von der blue man group. wenn sie blau angelaufen sind, würde ich nicht mehr im netz suchen, sondern den notarzt rufen, schnell!

explodierter kopf: auch wenn ich bei migräne manchmal das gefühl habe, er würde explodieren, so ist er doch ganz erhalten geblieben und hockt dumm auf einem hals zwischen zwei schultern herum. soll ich ihn lieber zwischen die knie hängen?

lithium kilopreis: treibt die psychopharmakaindustrie gerade wieder die preise nach oben?

trendfarbe 2009: meine kleidung ist relativ konstant und existentialistisch schwarz! manchmal auch dunkelblau, dunkelgrün und dunkelrot.

kafka buch eis brechen, ein buch muss der eis kafka: ich empfehle das gesamtwerk inklusive briefwechsel. irgendwo wird das zitat schon zu finden sein. vielleicht lernen sie nebenbei auch die verwendung männlicher, weiblicher und sächlicher artikel. ich schätze aber, daß sie dieses suchen: ‚ein buch muß die axt sein für das gefrorene meer in uns.‘ (aus einem brief an oskar pollak).

wortware: mein einkaufswagen ist gerade gestohlen worden! ähm, stotter, ähm.

strumpfhosen-werbung: nichts kneift mehr wie bei einer zu engen jeans. das rockt, könnte aber auch elefantenbebeint aussehen.

penetrierende plapperaffen

socializing

nur schnell eine mail beantworten und dann raus aus dem büro in die sonne. leider hatte ich vergessen, mich bei der letzten benutzung von skype als offline anzeigen zu lassen. mit kreischenden akustiksignalen sucht der ningelmessenger meine aufmerksamkeit bzw. vermittelt mir schriftzeichen eines kommunkationsjunkies. wenigstens mal gucken, ob es was wichtiges ist. was entziffern meine augen: ‚huhu!‚. ich halte das für keine dringliche botschaft und widme mich weiter dem mailtext. die nervmaschine klingelt fröhlich weiter nachrichteneingänge an. irgendwo an einem anderen rechner auf der welt reagiert jemand wortreich ungehalten auf die ignoranz. aber die mail ist gleich fertig und so schalte ich dann einfach alles aus.

am nächsten tag werde ich mit einem ausgeweiteten kommunikativen terrornetzwerk belegt. nur zur kurzen erläuterung: ich habe keinen bürojob mit geregelten arbeitszeiten, aber einen, der ohren, augen, hände und denken erfordert. und das permanent. es geht dabei überhaupt nicht darum, meine wichtigkeit zu unterstreichen. als wichtigtuerisch und einen fremden willen aufzwingend empfinde ich es eher, daß ich mich andauernd dem modernen lebensrhythmus anderer unterordnen soll. was? bei dir ploppen nicht gerade zehn fenster auf? ach, du armes hasi, jetzt denkt gar keiner an dich. das ist die verblendetste erkenntnis, die man aus nachrichtenarmut ziehen kann.

wenn ich anfangen würde, nebenbei meine privatmails zu lesen (verboten), lange mit freunden am telefon zu plauschen (nicht strikt untersagt, aber nicht gerne durch die glasscheiben der nachbarbüros gesehen), käme ich vor 22 uhr nicht von dem sklavischen ’schoner‘ herunter. mein arbeitsstil hat sich daher zu konzentriertem durchknüppeln mit kurzen rauch- und kaffeepausen entwickelt, die ich dann auch mal für einen rückruf mißbrauche. eigenlich braucht mein hirn genau dann nämlich mal leerlauf. aber herrje, die freunde, da darf man sich doch nicht so asozial verhalten. die wollen gepflegt und betuttelt sein, sonst regnet es beim nächsten treffen bittermandeln. ich habe bisher mehrere vergebliche versuche zur sanften umerziehung des kommunikationsüberflusses gestartet, alle ergebnislos. im moment bediene ich mich drastischer mittel, um der verständnislosigkeit zu trotzen. ich bin offline. mein handy ist ausgeschaltet.

der heutige morgen im büro begann mit handyklingeln. kurz draufschaun, ah, freund. im moment nicht. schön, daß du gerade freizeit hast, ich nicht. wegdrücken. das trifft – aber sich gerade zeitlich nicht. kaum ist das teil wieder in der tasche verschwunden, bimmelt der chef auf dem festnetz an und ich werde in sein zimmer zitiert. das gespräch um meine willentlich verkürzte arbeitszeit haben wir knapp und sachlich gehalten. alles geritzt! zuversichtlich schließe ich meine bürotür, schon signalisiert mein handy mit eindringlichen tönen eine sms. ich atme tief durch. erwarte die frage, ob ich noch bei trost sei und lese sinngemäß, ob ich sauer wäre, weil ich nie antworten würde. meine antwort: ‚nö, arbeit!‚. es folgt der sms-vorwurf: ‚ach, auch abends und am wochenende?‚.

leute, so geht das mit mir nicht! ich bin nicht permanent für alle und jeden verfügbar. mein leben, meine zeit, meine lust und unlust. möget ihr diesen zeitfressenden 24-hour-irrsinn für euch gepachtet haben. mich juckt euer sozialstreß nicht. ich bin meistens ziemlich gerne out. dafür ist mein bedürfnis nach ruhe und zeit für sachen, die mir etwas bedeuten, auf die ich jahrelang zugunsten einiger mitmenschen verzichtet habe, im moment zu groß. da besteht riesiger nachholbedarf. und meine fähigkeiten zum multitasking halte ich für relativ unterentwickelt. mögen das die dauer- und nebenbeikommunizierer bei sich selbst anders diagnostizieren. zu ihrem leidwesen ertappe ich sie dann häufig dabei, nur mit einem halben ohr zugehört zu haben bzw. in gedanken völlig woanders gewesen zu sein, während sie kommunikation vortäuschen. im hintergrund klappern die tassen beim geschirrabwaschen oder die computertasten beim nebenbei noch mal eben chatten. sie glotzen dich  in solchen momenten völlig ahnungslos an, als wärst du frisch vom mars eingeflogen worden und behaupten: ‚das ist mir jetzt aber ganz neu. nie gehört!‚.

wenn einmal jetzt also nie ist, wann ist dann gleich? nie, immer, ständig, in fünf minuten oder in vier stunden? der lässige umgang mit wortsinn treibt mich irgendwann noch in den wahnsinn. dann sitze ich abgeschlossen von den unbillen der außenwelt in einem zwangsjäckchen angeschnallt in einem weißen raum und führe unhörbare selbstgespräche. ich bin nur scheintot. die stimme auf meinem handy aber schnackt unverdrossen weiter: ‚the person you have called is temporary not available‘.

begriffendeldt: gestöckelt, nicht beschnüffelt

zwischen den ganzen kulturellen beiträgen, die ich in der vergangenen woche gepostet habe, muss nun auch mal wieder zeit und raum für den googlesuch-nonsense sein. ich verspreche hoch und unheilig, auch nur die merkwürdigsten suchanfragen abzuhandeln. platz eins belegen nach wie vor die flaschenputzer, pfeifenputzer und flaschenreiniger. ja, pflanzen können schon alleine durch ihren erdigen wuchsort für schmutzige finger sorgen. essigwasser entfernt kalkränder in flaschen.

alliteration kunden‚: konsumknick? kunden könnten kurbeln (die wirtschaft an-)…

‚hauptsache regiert werden‘: also ich gehe wählen. auch wenn mich die mehrheit überstimmt.

‚rechtschreibung kuriose‘: ex-tase, ex-pressos. ach, ich lästerhafte ehemalige kaffeetantenmühle.

‚high heels riechen‘: hat ein knab‘ nen stachel stehn… rosen riechen besser für meinen geschmack. aber so ein richtiger stinkerkäse, dagegen hätte ich im moment nichts einzuwenden.

‚frisur mit haarklemmen und pony‘: das tier vor der stirn ist nicht zu zügeln.

‚friseure in leipzig für feines haar‘: diese adresse hätte ich auch gerne.

‚duftstoffe räume‘: ach, diese angeblichen romantiker, die sich dann abends mit kopfschmerzen rausreden wollen.

‚manipulation gerüche‘: irgendwann ist man immer bar jeden kostüms, auch des geruchskostüms. mensch sein.

‚manipulation durch reklame‘: oh, wie verführerisch!

‚avocado wortherkunft‘: vom azetkischen wort ahuacatl = hoden, später durch die spanier in avocado = advokat umgemodelt.

‚musaril nebenwirkungen‘: häääääääh? was? ich bin soooooo müüüde… und zu träge, diesen juckenden ausschlaaag zu… gääähn (an dieser stelle folgen schlafgeräusche, je nach veranlagung – schnarchen oder tiefes atmen).

‚peggy schwanger „mad man“‚: kann man vom biß eines tollwütigen mannes schwanger werden? bitte wenden sie sich mit solchen fragen an die bravo-redaktion.

‚which high heels‘: i don’t know. passende? und vorher stöckeln üben mit büchern auf dem kopf.

‚warum ist sitzt meine katze im keller‘: ein verb hätte auch gereicht. weil die mäuse offenbar auch nur im dunkeln aus ihren löchern kommen und sie in ihrer wohnung fallen aufgestellt haben. volle fressnäpfe sind langweilig.