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die neue augenfreundin

feuchtes laub vor meiner balkontür. mein erster manueller versuch im makrobereich.

erste innenaufnahme ohne blitz von einer regenmüden frau galotti. bißchen verrauscht. muß ich noch dran arbeiten…

die wortfeile immer mit ihren blöden, klickenden augenfreundinnen. jetzt hat die schon wieder son teil mit nach hause geschleppt. gääähn. das muß mehr wackeln, mensch! sonst rege ich nicht eine pfote. das ist doch bestimmt jagdbar – das neue spielzeug. da bewegt sich doch ein band. krallen ausfahren. unschuldig blinzeln und danach hakeln. frau w. ist ziemlich reaktionsschnell heute. wie man nur so hellwach sein kann an einem so grauen tag. ich drück die augen wieder zu.

es ist eine canon powershot sx 30 is geworden. ich werde sehen, wie ich morgen damit zurecht komme, wenn ich heute mal wieder ein paar stunden mit lektüre des handbuchs verbracht habe. wieder keins in papierform :roll:. aber so habe ich ökologisch angeblich weniger gesündigt. naja, wenn ich andauernd den rechner benutze, dann stimmt das wohl doch nicht. der hersteller spart es, der kunde zahlt es. das heilige verkaufsamen.

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waschechter pannentag

gegen das wasser von oben fühle ich mich machtlos, aber muß mir obendrein auch noch das wasser aus der flasche in die gesamte tasche und alles, was frau wortfeile eben so bei sich trägt, fließen, von dort in aller seelenruhe auf mein rechtes hinterteil tropfen, so daß ich aussehe, als hätte ich recht einseitige inkontinenz? derart durchnäßt tappe ich durch einen laden auf der suche nach einem vermaledeiten gegenstand in der farbe dunkellila für das projekt farbe bekennen. während sich die hose auf höhe der arschbacke tröpfchenweise in die farbe dunkelgrau verwandelt.

immerhin fand ich, wonach ich suchte und pirschte mich wandseitig nach hause, um mir scheele blicke zu ersparen. dort legte ich mich und meinen tascheninhalt trocken, um mich dann zum dritten mal auf das farbprojekt dunkellila zu stürzen. wie ich auch fotografierte, an welchen einstellungen ich auch immer rumfummelte, meine kamera ging mit mir konform. sie haßt lila offenbar mindestens genauso wie ich. wie von geisterhand entfernte die knipse aus dem dunkellila des objekts genau wie gestern noch den leisesten rotanteil. auf dem laptop sieht alles aus wie dunkelblau. vollkommen egal, ob ich einen besonders kräftiges rot in den kameraeinstellungen auswähle oder wie ich mich auch sonst noch abmühe, den farbton halbwegs realistisch wiederzugeben. was mache ich bloß falsch? ich komme mir gerade vor wie der letzte narr und ein begossener pudel in personalunion, der noch nie was von fotografie gehört, gelesen oder sie gar erst praktiziert hat. i need help. really badly.

außerdem braucht man mein handy gar nicht erst mit spionagesoftware zu präparieren, um zu wissen, worüber ich gerade spreche. ein freund hat mehrfach meine gespräche in der kantine unfreiwillig mitgehört, weil ich vergessen hatte, die tastensperre zu aktivieren und immer wieder der letzte gesprächsteilnehmer unaufgefordert angerufen wurde. wenigstens hat er es mit fassung getragen und ich habe ihn nicht bei irgendwelchen wichtigen verrichtungen gestört. und glücklicherweise war es ein mobilfunk, für den meine flatrate gilt.

life sucks sometimes.