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menschmaschine

irgendwie sind alle in ferienstimmung. brütende hitze im büro, zwecks kühlender zugluft viele offene türen, die man nicht mal  mehr einrennen muß. selbst google hatte heute irgendwann keine lust mehr, sich anzustrengen. ich bombardierte je nach unterlassener information in den fernsehbeiträgen, die ich archivieren sollte, google mit suchanfragen. alleine an obiger fehlermeldung kann man ermessen, wie oft ich heute recherchieren durfte. die captcha-seite taucht nämlich nur dann auf, wenn eine extrem starke zunahme der zugriffe auf google.de eruiert wurde. irgendwann arbeitet selbst die datenkrake google am limit und kann nicht mehr zwischen individuum und automatisierten anfragen von robots unterscheiden. um das system vor dem crash zu bewahren, darf ich mein menschsein dann der suchmaschine mit der eingabe einer buchstabenkombinantion beweisen und genüßlich den button ich bin ein mensch drücken. es ist nämlich gar nicht gewünscht, viel zu suchen. google begrenzt also scheinbar seit neuestem die suchanfragen (und damit den wissenfluß, so viel zum thema informationszeitalter) pro ip und tag, um eine systemüberlastung zu verhindern. die suchmaschine mit dem slogan don’t be evil wittert hinter dem hart arbeitenden menschen eine maschine, denn das kennt sie wahrscheinlich nur aus wenigen büros. das schreit geradezu nach faulem zauber und nicht nach arbeitseifer. langsam werde ich den eindruck nicht los, daß es zwischen mensch und maschine nicht mehr nur unentschieden steht, denn maschinen und software führen unabhängig vom menschen einen unsichtbaren informationskrieg. und dann entschuldigen die sich auch noch für eventuelle entstandene unannehmlichkeiten. solch wertvolle informationen fressen einfach nur zeit. arbeitserleichterung sieht anders aus.

always look on the bright side of life

mir ist gerade so nach pfeifen zumute :mrgreen:.

y5

das ist nicht der neue name eines japansichen roboters zur rentnerbetreuung, sondern ein weltweites bilderbuch, wo alle paar sekunden ein neues foto aufploppt. eben noch in die niedliche fratze eines monchhichi (モンチッチモンチッチ) geschaut, taucht  als nächstes auf dem anonymen imageboard von 5xyeah ein behaartes männerpaar auf. dort kann jeder anonym schnappschüsse posten. und die kommentare sind wie zettel auf die fotos gepappt. gefunden habe ich den kurzweiligen zeitvertreib im zeit-artikel website yeah: süchtig nach dem bilderstrom des lebens. für ein paar minuten mal eine amüsante abwechslung. suchtgefahr, wie beim autor des zeitartikels, besteht allerdings bei mir nicht. und wenn ihr auf den link klickt, sind garantiert schon wieder unzählige andere bilder zu sehen. das habe ich gerade dort kopiert (update: der link zu yeahyeahyeahyeahyeah.com funzt wieder. die seite war gestern überlastet):

(c) yeahyeahyeahyeahyeah.com

kosmopolitisch

in my hands in my skin i'm alone. i'm miles away... (mit schnee bedeckt) from home.

für…

irgendwie assoziierte ich den begriff heimat vor der globalisierung und digitalisierung mit diesen heile-welt-klischees aus den heimatfilmen, ohne mich damit zu identifizieren. prachtvolle landschaften, saftige wiesen, majestätische berge, kühlende seen und ächzende wälder, glückliche familien in harmonischer eintracht vs. disharmonsiche zwietracht (dabei mag ich natur). sobald ich flügge war, wollte ich weg. dafür suchte ich mir gewiß einen ort als harte schule des lebens aus: berlin, die stadt der tausend möglichkeiten, der kreativen, der verrückten, der brutalen, der unverbindlichen, der zugezogenen, der verweigerer, der lautstärke, der schnelligkeit, des sprachengewirrs. zwei jahre dauerte der neuanfang. nach und nach kappte ich immer mehr verbindungen in die alte welt und stellte neue her. selbstgewählte, nicht mehr hineingeborene und hineingeschleuderte. ich genoß die freiheit der anonymität, ohne sie jemals vollkommen auszureizen. und das leben traf mich in all seiner unerbitterlichkeit und in all seinen extremen gefühlslagen. ich floh und ließ einen wahren freund zurück, mit der angst ihn vollkommen aus den augen zu verlieren, mit der angst, die emotionale nähe durch physische ferne einzubüßen. mit der angst, mich in briefen mitteilen zu müssen, ohne eine unmittelbare reaktion zu erleben. mit der angst vor dem alleinsein in einer anderen stadt, einer anderen, spießigeren welt, die aber vom ersten augenschein an beschaulicher wirkte, mich beruhigte, mich mit offenen armen einlud, ein neues zuhause zu finden, neue menschen kennenzulernen, mich selbst neu zu entwerfen aus bruchteilen alter, zerrissener skizzenbücher.

mit der zeit legte sich die angst, daß die freundschaft unsere räumliche trennung nicht überlebt. wir telefonierten die drähte heiß, bis unsere ohren glühten und die telefonarme steif zu werden drohten. dann ging ich endlich wieder ans netz und wir pflegten unsere fernfreundschaft weiter. mal per mail, mal per skype, mal per telefon. sie überdauerte lebensgefährten und affären. sie war der rettungsring in manch verzweifelter minute. sie ist die einzige verläßliche konstante in einer zeit der instabilität, des geworfenseins, des strudelns, des findens, der allgemeinen sozialen unsicherheit. sie ist das fallenlassen, das auffangen, die geborgenheit, das gegenseitige verständnis, der kritische spiegelblick. manchmal wochenlang unterbrochen und dann fast wieder täglich. und immer wieder eine überraschung, nie eine erwartung, nie ein zwang, die freiheit, sich zu mögen.

berlin – leipzig: ein katzensprung voneinander entfernt. in nicht mal zwei stunden fällst du dir in die arme, redest, lachst, guckst dumm aus der wäsche, und es wird wissend mindestens genau so blöde zurückgeglotzt. und dann bist du weg. so weit weg. so abgeschirmt. schier unerreichbar. aber du? du schaffst es, die chinesischen mauern zu überwinden und die mauern in deinem kopf, die sperren zu umgehen, und für uns da zu sein. für die, die wir nicht im land der mitte sein können, weiter anteil an deinem leben zu haben. wo auch immer du bist, wir sind connected. mag ein frank schirrmacher sich im internet verheddern, ziellos durch die informationsflut treiben, ich ziehe den hut vor den informatikern und werde selbst immer nerdiger. denn wer weiß schon, ob wir uns nicht längst aus den augen verloren hätten, wenn diese kommunikationsebene nicht erfunden worden wäre… damit läßt sich der verlust von nähe leichter ertragen. und ich empfinde es nicht mal allzu stark als ein surrogat. ich kann nicht da sein, wo du jetzt bist, aber irgendwie erhalte ich dennoch einblicke in die fremde welt, aus zweiter hand, durch deine augen, deinen mund, mit deiner wahrnehmung. das ist viel mehr als nichts und doch sind es nur bruchstücke. aber ich spüre die nähe, ohne dir wirklich nah zu sein. und in mir keimen sehnsucht und entdeckerlust zugleich. im moment muß ich mich noch mit dem reisen in gedanken begnügen. that’s so sad. wish i could be there. together.

zuhause brüten. im schneckenhaus. am rückzugsort. im privatbiotop. im schutzgebiet. alles einfach aufgeben, nur um da zu sein, wo du angenommen wirst, wie du bist. denn dieser menschliche h/ort ist meine heimat. wo auch immer auf diesem planeten das sein mag…

the big bang theory oder die permutation von in & out

nichts kann existieren ohne ordnung. nichts kann entstehen ohne chaos (albert einstein).

spoilerwarnung! diese kolumne enthält einige hinweise auf den handlungsverlauf der serie!

unordnung, das ist nicht die typische welt des dr. dr. sheldon cooper, der schon mal einen leicht korrekturbedürftigen freundschaftsalgorithmus an einer tafel skizziert und dann debattiert, um seinen engen gesellschaftlichen dunstkreis von drei kollegenfreunden auf vier zu erweitern. als theoretischer physiker unzweifelhaft eine koryphäe, scheitert sheldon freilich in realiter. gleichermaßen geek und nerd wird sein leben in der fernsehserie the big bang theory bis ins extrem von darsteller jim parsons ausgespielt, darunter reihenweise liebenswerte bis sympathische spleens, ticks, manien, rituale. noch die kleinste veränderung seiner gewohnten umgebung löst eine kette von eloquenten wortgefechten mit seinem wg-mitbewohner leonard und seinen freunden aus, die mit anspielungen auf kulturelle und gesellschaftliche phänomene sowie mehrdeutigem sprachwitz gespickt sind. darunter blitzt ab und an eine ähnliche, unterschwellige kritik wie schon bei den simpsons hervor.

sheldon ist gewiß aufgrund seiner rolle als schroffe und asexuelle intelligenzbestie schnell zum serienstar erklärt geworden. das liegt sicher auch an der paarung von hochintelligenz und deutlichem empathiedefizit. ständig muß er über ironie und zynismus aufgeklärt werden, da er nicht in der lage ist, nonverbale zeichen oder schwankungen im tonfall richtig zu interpretieren. gelegentlich wird diese rollenanlage als asperger-syndrom rezipiert. (der seriencharakter bleibt dennoch fiktiv, weil er die verhaltensauffälligkeiten in zahlreichen nuancen symptomatisch und dramaturgisch verdichtet darstellt. ähnlichkeiten sind wie immer rein zufällig.)

sheldon verkörpert den geist der wissensgesellschaft und der generation digital natives. zwar gehört politik offenbar nicht in sein weltbild, dafür computer- und konsolenspiele, internet, comics, modelleisenbahnen, fremdsprachen und science-fiction-filme, alles was man eben so in den eigenen vier wänden ungestört konsumieren kann. sobald das unberechenbare von außen in seine innere welt eindringt, gerät er aus dem gleichgewicht und entwickelt ständig neue strategien, die innere ordnung vor dem eindringen des chaos zu bewahren. steht alles an seinem wohlüberlegt zugeordneten platz, mault er nur noch über das essen oder seine umwelt. so aufgeschlossen er gegenüber neuem wissen erscheint, ist er umgekehrt nahezu vollkommen in sich verschlossen, kontakt- und berührungsscheu. soll er aus seinem kokon gelockt werden, bedarf es mehr der bestechung als der überredungskunst. sein interesse für außerhäusig verbrachte freizeit kann nur durch ausnutzung seiner schwachstelle geweckt werden, und das ist seine sammelleidenschaft für raritäten. so erkaufen sich sheldons freunde  seine gesellschaft gelegentlich mit comic-erstausgaben und seltenen fanartikeln. eine schlüsselszene dieser introvertiertheit findet sich in der episode the psychic vortex. hier der dialog zwischen raj und sheldon vor dem besuch einer studentenparty:

sheldon: well, that’s certainly amusing, but i have no interest.
raj: come on, sheldon, the world is filled with people doing things outside. let’s go outside. outside is good.
sheldon: if outside is so good, why has mankind spent thousands of years trying to perfect inside?
raj: i don’t know, it’s a marketing scheme. please, sheldon, i’m a young virile visitor from a foreign land and i need to strut my stuff.
sheldon: let me offer you a compromise. sometimes, when i feel stifled and want a change of scenery i use my imagination.
raj: oh, boy.
sheldon: one of my favorite places to visit is the two-dimensional world described in edwin abbott’s mathematical fantasy, „flatland“.
raj: i don’t want to go to „flatland“…

sheldon cooper demonstriert raj seine flucht in eine imaginäre welt (c) 2010, cbs interactive

sheldon beendet den abend nicht, wie befürchtet, als menschliche argumentationsmaschine, sondern als begleiter und stolzer besitzer einer limited edition der green lantern lantern (dc comics), spielt mit raj und zwei willigen frauen guitar hero und verwahrt sich gegen ein beischlafangebot… to be continued.

vier schrullige typen, die in ihrer kindheit offenbar alle als streber gemobbt und nur fürs abschreiben gelitten wurden, sollen nun  zusammen mit dem blondchen/der kellnernden schauspielerin penny beliebte serienhelden sein? wie geht das denn? das konzept geht vor allem wegen der slapstickhaften überzeichnung der althergebrachten klischees vom ‚verrückten‘ wissenschaftler und freak auf. die erwartungshaltungen werden erfüllt, gebrochen oder sie laufen elegant auf grund. andererseits fesselt auch die oft unfreiwillige, trockene komik der vorgelebten rationalität, in der sex manchmal sogar ohne große umschweife und ohne jede spur von romantik auskommt.

das hohe bildungsniveau macht das leben für die protagonisten nicht unbedingt leichter. manchmal tasten sie sich wie blinde seher durch eine welt der fühlenden, handeln sich hämatome ein, stolpern, fallen, stehen wieder auf, und weiter gehts. das unterscheidet sie kaum von anderen menschen, weshalb annäherungen, austausch, begegnungen höchst wahrscheinlich sind. in der serie manifestiert sich, wie ich finde, eine veränderte wahrnehmung der einstigen gesellschaftlichen außenseiter, die sich zwar manchmal irgendwie sonderbar verhalten, denen man nicht immer ganz in ihren gedankengängen folgen kann, deren kreativität und forscherdrang sich aber infolge der vernetzung von interessengruppen multipliziert haben und die zunehmend anerkennung finden. und so verkehren sich allmählich die vorzeichen für in & out. waren die bezeichnungen nerd und geek vor fünf jahren noch stigmatisierungen, will heute kaum noch jemand den anschluß an den hype verpassen. mal sehen, welche nische sich als nächstes öffnet.

weiterführend empfehle ich das video nerds: weltretter mit hornbrillen? vom elektrischen reporter.

die falsche froschkönigin

streetart im clarapark in leipzig: "are w chic?". nö! nicht mal nach dem wurf an die wand wird aus mir eine froschkönigin.

zwischen meinem volontariat und meinem studium war ich vor ewigkeiten mal einen monat lang arbeitslos. damals wurde ich sogar noch beraten und mir eine ausbildung zum pr-fuzzi angeboten. ich lehnte ab. warum? weil ich keine käufliche krämerseele habe. ich kann weder mich noch andere sachen gut vermarkten.  und ich lasse mich ganz schlecht verbiegen, sowohl geistig als auch körperlich. entweder man mag mich oder man läßt es eben sein. ich buhle nicht, ich winsele nicht, ich krieche nicht, ich schleime nicht, ich gucke nicht mit hundeaugen. basta! um genau zu sein, all das hasse ich wie die pest. nur manchmal versuche ich mich sehr erfolglos im koketten wegschauen. es sei mir hoffentlich verziehen. aber das macht mich noch lange nicht zur pr-kokotte.

ich könnte mir jetzt den bauch pinseln, weil mir jemand die rezension eines lifestyle-magazins aus haha (lautsprachlich) in meinem blog angeboten hat. wahrscheinlich kommt es dem ein oder anderen blogger bekannt vor, daß er einer von 85 ausgesuchten versuchskaninchen für eine kostenlose pr-aktion sein soll. nein, ich erwähne den namen des magazins nicht, denn dann wären die mutmaßlichen berechnungen möglicherweise aufgegangen!!! das kommt mir nicht in die buchstabensuppe. und ganz ehrlich, wer den blog mal etwas genauer gelesen hat, weiß wie ich über solche aktionen denke. ich finde einen kuhfladen interessanter als popkultur. wenn ich eine eigenschaft nicht besitze, dann ist es massenkompatibilität. da muß ein genetischer defekt vorliegen, über den ich absolut nicht unglücklich bin. ich bin nicht die, für die man mich in der marketingabteilung hält. von wegen! hier ein auszug aus der mail, nur für den wiedererkennungswert:

wir haben jede menge blogs durchgesehen und überlegt, in welchem blog ähnliche themen, ähnliche haltungen wie im *** vermittelt werden. genau 85 blogs haben wir gefunden, denen wir folgenden vorschlag machen wollen: rezensiert das ***…

oh, da müßt ihr aber gründlich oberfächlich quergelesen haben. ich halte mich selbst für nicht berechenbarer als den nächsten vulkanausbruch. ich strebe nicht nach ruhm, nicht nach größe, nicht nach wohlstand und kann ohne bedauern auf linke werbelinks verzichten („… den porträtieren und verlinken wir wiederum auf unserer seite ***…“), weil ich diesem zahlen- und rankfetischismus durchaus skeptisch gegenüber stehe. ich lebe einfach mein leben und schreibe einfach so für  m i c h –  ohne gewinnerwartungen. das leben hat noch immer die unverhofftesten dramaturgischen wendungen für mich übrig gehabt und kennt kein gleichmaß. mensch leute, mein blog ist doch nun wirklich keine losbude für kostenlose probeabos. ich habe schon die rote karte für das durchschaubare gezogen. wie es mir beliebt. und ich hoffe, ihr da in der marketingelabteilung kriegt wenigstens kurzzeitig glubschaugen.

lektionen in leere

leerer_stuhllernt man menschen zunächst virtuell kennen, also vor dem schnellen abgang nach einer kurzen szene, gelingt es den gewiefteren zeitgenossen, sich anfangs mit scheinbar beeindruckendem wissen hervorzuheben. google sei dank, springen die als eigen vermarkteten gedanken von geöffnetem fenster zu geöffnetem fenster, in der hoffnung, so weniger im mantel des unwissens zu tab-tab-sabbern. sie liefern dann oft unzusammenhängende bröckchen, die sich der leser irgendwie zusammenreimen soll. flüssig kann man den schreibstil nicht nennen. eher verworren, nicht durchdacht, gewaltsam verknüpft. erst später frickelt er sich den flickenteppich mühsam zurecht, und dieser läßt den absender plötzlich zum zerrbild werden. was als  intelligenz, individualität und authentizität angepriesen wurde, geriert sich als schattenriß, ja abziehbild der suchmaschinenergebnisse und vermeintlicher autoritäten: hier ein zitat aus amazons filmbeschreibung, dort eine sorgsam gestreute sentenz aus der weltliteratur. original und schriftkundiger papagei.

nach längerem, schöngeistigem austausch kommt irgendwann das blitzeis der realität (gemeinerweise habe ich absichtlich nicht gestreut), und der nun plaudernde, einstige schreiberling gerät ins schlittern, taumelt, rutscht, plumpst mit karacho durch die viel zu dünne eisdecke ins wasser.  dabei sollte er doch nur gedanken austauschen, die er selbst nicht denken konnte. dementsprechend verläuft das gespräch ziemlich unfruchtbar, die zeit scheint zu nieseln. das nächste mal könnte ich ja zur intensiven vorbereitung einen katalog mit lebensphilosophischen fragen schicken, damit sich mein gesprächspartner die antworten zusammenklauen kann. vermutlich würde mich auch das dreimal vorgekaute schnell langweilen. mit google to go wäre das nicht passiert oder  sehr wahrscheinlich nur in zeitlupe.  so bleibt der lehrstuhl weiterhin leer und manche lebenslektionen unbequem.