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farbe bekennen 2010: das güldene au

heute zieht mal ein wenig glamour und glitzer in das bloghaus von frau wortfeile. nicht ganz freiwillig, sondern projektbedingt. für euch öffne ich meine schatztruhe, ähm, nein, den safe, nein, auch nicht, sondern mein fotoarchiv. weil gold besitze ich weder als barren, noch als münzen, noch als geschmeide. kein güldenes ringlein ziert meine hand. aber frau himbeermarmelade hat in dieser woche nun mal das goldige in den tuschkasten des projekts farbe bekennen 2010 gemalt. ich kann nicht anders, würde im realen leben aber immer silber den vorzug geben. die beiträge der anderen farbenbekenner findet man wie gehabt im flickr-pool.

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alle objekte stammen aus dem grassimuseum für angewandte kunst (ein reichhaltiger fotofundus). das erste foto zeigt eine türmchenuhr aus süddeutschland, die ende des 16. jahrhunderts angefertigt wurde (material: eisen, messing, silber, tw. vergoldet). auf der roten unterlage seht ihr eine gürtelkette, die anfang des 16. jahrhunderts entstand (material: feuervergoldetes silber, flußperlen, granate, glas). die halskette ist früheren ursprungs, kann ich aber nicht mehr genau zeitlich einordnen. das vierte motiv zeigt eine automatenuhr mit löwe, die anfang des 17. jh. in augsburg gestaltet wurde (material: bronze, vergoldet, messing, eisen). das glasobjekt schuf winnie teschmacher im jahr 2001 (material: glas, golblättchenaufschmelzungen, überfangen). es ist in der sonderausstellung gefangenes licht zu sehen. samowar und teekessel (bzw. wasserkessel aus messing) stammen aus dem 18. jahrhundert. den krönenden abschluß bildet das schmuckkästchen von elias geyer aus leipzig (1590/92). die kleine schatztruhe ist aus vergoldetem silber mit perlmutt und bergkristallen. eine wundervolle arbeit. sie hat drei rosetten mit dem sächsischen wappen und widmungen der kurfürsten christian I. und christian II. von sachsen an die stadt leipzig. so und jetzt schließe ich die vitrinen, den deckel der truhe und sie türe des safes wieder zu. klappe zu, affe tot.