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und tschüß

das glück soll euch allen winken. bis bald und so. winkewinke! und bitte keine e-mails mehr. das ding mache ich jetzt aus. ich danke euch für die mentale unterstützung und eure hilfe und den trost. ab morgen bin ich in profihänden.

gespaltenes verhältnis

die gespaltene dame sitzt im hof des restaurants inselstube auf einer bank. daß herr sigmund freud und seine tochter anna mal im dazugehörigen appartement-haus dornbusch in kloster auf der insel hiddensee genächtigt haben, ist überliefert. die holzskulptur hat sich das wohl sehr zu herzen genommen und aufgrund der äußeren, widrigen witterungs/bedingungen zieht sich ein tiefer riß durch die figur.


farbe bekennen 2010: bunt

mit riesigen schritten nähert sich das projekt farbe bekennen 2010 von frau himbeermarmelade dem ende. farbe 25 von 30 ist bunt, weswegen es eigentlich die farben heißen müßte. beinahe egal… wem es zu kunterbunt wird, der kann in die krittelecke gehen. ich knabbere derweil nicht nervös an den nägeln, auch wenn ich für die übernächste farbe bronze noch so gar keine idee habe. und wem das hier bei mir nicht bunt genug ist, der kann die  ergebnisse der anderen farbenbekenner gerne im flickr-pool betrachten.

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los gehts mit den beiden bunten glaskugeln mit abstrahierten meereswesen in – ratet mal – der ausstellung gefangenes licht im leipziger grassimuseum für angewandte kunst, woher auch die bunten flaschen und die gemmen stammen. wer zu hause kalte füße kriegt, kann sich auf dem markt mit puschen eindecken. (ich hab fußheizung. puschen kommen mir nicht in die bude!) vieles, was das herz von kreativen höher schlagen läßt, gibt’s in dem laden blaupause (architektur, modellbau, gestaltung, papeterie) in der süvorstadt. mir fällt an zum schluß nur die nicht annähernd zutreffende strophe eines volksliedes ein:

bunt, ja, bunt sind alle meine kleider,
bunt, ja, bunt ist alles, was ich hab.
darum lieb ich alles, was so bunt ist,
weil mein schatz ein maler ist.

totentanz

das plakat an dem bauzaun vor dem alten bach-denkmal, von dem man hier nur das kapitell mit dem dreiecksgiebel und dem steinernen kelch sieht, am dittrichring wirbt für die aufführung der motette nr. 2 totentanz (geistliche chormusik op. 12) des kirchenmusikers hugo distler. mein melancholisch angehauchter fotobeitrag zum grusligen halloweenfest. BUUUUH! alle wach?

bilderrätsel (33)

eines hängt über allen an exponierter stelle: das verflucht teure designrad. und bei den designers open 2010, die noch bis zum sonntag parallel zur grassimesse in leipzig stattfinden, trifft man überproportional viele menschen dieses schlags, die sich beinahe ausschließlich über oberflächlichkeiten, ihr äußeres definieren, die das rampenlicht suchen, die hektische geschäftigkeit vortäuschen, die den aufstieg als konstante in ihr leben eingeplant haben. bodenständigkeit steht der heute gesuchten redensart nur im wege.

update: ick bin janz uffjelöst und marianne erst recht! herzlichsten glückwunsch!

nix da!

wenn es einmal nichts mehr gibt, dann ist das doch immerhin etwas; nämlich eine ansage oder aussage. oder wie sag‘ ich’s bloß.

ps: ich verzieh‘ mich wieder für ein paar tage ins stille eck. der kommentarbereich ist heute geschlossen. wie alles andere eben auch aus ist.

windfang

alles, was fliegen kann, hat sich im maschendrahtzaun verfangen. und zum glück wachsen keine knallerbsenzweige hinein, weil das wäre ja justizwürdig.

das hat sich schon ganz erschöpft von der vielen juristerei zusammengerollt.

unpolierte breitreifenfelgen schützen nicht vor blätterbefall oder platten. so ein trockenes blatt in den radspeichen erzeugt übrigens auch eine illustre geräuschkulisse.

headbanging eines aufgedröselten fadens im wind.

hinter gittern

in eine verfängliche situation ist das ahornblatt am zaun vor dem leipziger polizeirevier süd geraten. also wirklich, müssen sogar sterbende in polizeigewahrsam genommen werden!? wie wohl handschellen und fußfesseln für blätter aussehen?

und das schöne daran…

… am herbst, sind die farben. oder der sturm, der einiges einfach umhaut.

verrückt

ver:rückt ist das, was für andere nicht norm:al ist. norm:al ist das, was andere als ver:rückt empfinden. gemeinsamkeiten gibt es nicht. nur abweichungen. (ist) irre (sein)!? meschugge, gaga, dada und plemplem. wahnsinnig. schrill. schlicht. aberwitzig. hirnrissig. gestört. ungestört. gelitten. zersplittert. verfolgt. verrucht. absurdes (wort)theater. ein zerrissenes ich. welten. realitäten. unmöglichkeiten. wünsche. träume. fallenlassen.

verrückt (kopfhörer auf die lauscher, volle pulle aufdrehen und einmal urschrei dazu, yeah!)

…, denn die seelentänzerische musik von illute habe ich im schaufenster des leipziger plattenlabels analogsoul entdeckt. einfach weil ich über den cd-titel stolperte, der da lautet: „immer kommt anders als du denkst“ und das zunächst für einen grammatikalischen fehler hielt. cd-cover und die seite in der schreibmaschine belehrten mich über eine störung im wortgefüge, die sinn ergibt. denn es ist, wie es ist. so. richtig. und wer kein tip-ex hat, korrigiert nicht. basta! früher war es manchmal einfacher, weniger perfektionistisch. das geht auch heute noch, wenn man willkanndarf. immer ist eine lebenslüge.  und nie? wann ist das? immer ist nur jetzt in dem moment. just. eben. und du so?

mit diesen beiden fotos setze ich meine reihe mit außergewöhnlichen fensterdekorationen fort. die anfänge kann man hier und da sehen.