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ins netz gefallen

bei diesem anblick von verfall stellte sich mir die frage, was wohl eher nachgibt: ob zuerst die bausicherungsnetze mit dem darin aufgefangenen schutt zerreißen, denn an manchen stellen haben sie viel zu schleppen und auch schon löcher oder ob die betondecke mit großem getöse komplett durch die stahlträger auf den boden kracht. der zugang zu diese halle auf der alten messe leipzig ist zwar von der einen seite aus mit toren gesperrt, wenn man aber in richtung automarkt geht, steht dort ein weiteres großes tor offen, und man kann ungehindert von dieser richtung ganz nah an die halle heran. ein reinfahrt zur halle ist nur bis zur hälfte zugemauert. es dürfte ein leichtes sein, darüber zu klettern und sich ins innere zu begeben. so lebensmüde war ich dann doch nicht. zwar weisen überall schilder auf videoüberwachung hin, aber in der halben stunde, die ich dort herumschlich, kümmerte sich kein wachschutz um mich. entweder sah ich zu harmlos aus oder aber die schilder sind nur fakes.

durch das fenster von der anderen seite betrachtet, sieht die bausubstanz auch nur noch halb so marode aus. man könnte das glatt für riesige hängematten oder dekostoff halten. wie oft der schöne schein doch trügt.

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und alle antreten zum frühsport

köpfchen in die waagerechte und popo in die höh‘!  – beim männersport im freien auf dem alten messegelände.