morgendliche schocktherapie

oooh mann! schreck laß nach! ich bin gute 21 jahre lang nicht mehr gelaufen, also nicht freiwillig, ab und zu bis zu einer bahn gerannt – das zählt ja wohl nicht. das waren eher sprints als langstrecken. und dabei mochte ich das laufen im schulsport ganz gerne. es war die einzige disziplin, in der ich die erste war, einfach weil ich das gejapse der anderen nicht im ohr hören wollte, setzte ich mich schnurstracks an die spitze und baute den vorsprung runde um runde aus und überholte auch ganz gern mal die schlußlichter. und jetzt? einfach nur jämmerlich!!! schon beim kaufen der warmen tights für die herbst/wintersaison ging der schreck los. ich war immer dünn, aber so dürr wie jetzt seit der erkrankung schon lange nicht mehr.  ich blickte im spiegel der umkleidekabine im laufladen an mir herunter und sah…  uuups, zwei storchenbeine. das tiergebein in form von endlos langen staketen, die abzubrechen drohen. zwar in schwarz mit roten streifen, aber dennoch unübersehbar lange, staksige storchenbeine. ich hatte eine 36 verlangt. das war ja wohl nix. um mich herum am becken schlug das ding falten. ähm, ich probier‘ dann doch mal die xs. (*rot anlauf*).

und beim kauf der laufschuhe schlackerten mir nur so die ohren. das war eine performance vom allerfeinsten, wenn man untrainiert vor dem auge einer erfahrenen läuferin runden drehen muß, damit sie den „laufstil“ erkennt und das dazu passende paar schuhe nach vermessung beider füße aus dem regal fischt. testrunde um testrunde wurde gedreht, bis ich mich für eine sorte entschied, in der ich nicht das gefühl hatte, mit meinen schmalen füßen darin rumzurutschen.

an den schuhen lags jedenfalls nicht, daß ich heute nach 100 metern schon dachte: OHA! gummiadler. die beine fingen an zu kribbeln und sich innerhalb von sekunden in eine art pudding zu verwandeln. die lungenflügel klapperten zutiefst nikotingetränkt und irgendwie gekränkt vor sich hin. also bis zur pferderennbahn schaffst du es, wimmerte meine innere stimme gegen die beiden schlaffis an. dort angekommen walkte ich so halbgewalkt vor mich hin, bis ich wieder besser luft bekam. der kehlkopf drückte auf die luftröhre. die luft hatte nach herbst gerochen, als ich die haustür zuschlug, jetzt war mir der geruch schietegal. der puls wummerte auch ohne hightechmeßgerät hammerhart vor sich hin. ich japste nach luft, zählte im flottgehen leise bis 60 und lief wieder los.

als ich um die erste kurve trippelte, sah ich gleich mehrere schocker und hätte am liebsten die biege gemacht. wie jetzt? es ist doch nach alter zeit gerade mal 6.10 uhr!!! was wollt ihr alle hier sooo früh  schon auf den beinen?! ich kann euch jetzt gar nicht hier gebrauchen! könnt ihr nicht auf der gegenüberliegenden seite des kanals joggen, damit ihr mich nicht so atemlos nach luft schnappen hört, wenn ihr mich auch noch überholt?! ich will hier weg! schon wieder mußte ich konditionell geschwächt in den walkermodus fallen. all diese gedanken trugen nicht gerade dazu bei, meine atemtechnik zu kontrollieren. fieses seitenstechen zwickte rechts. erst wenn du den nächsten jogger im rücken hast, darfst du dich kurz krümmen und wieder laufen, laufen, la…AU…fen. herrje, nimmt denn diese rennbahnumrundung nie ein ende? das rechte knie begann zu streiken, auch hier stechender schmerz. auf der stirn und zwischen den brüsten perlten schweißbäche herab. in meinem kopf brummte  etwas, weil der kreislauf plötzlich in schwung kam. gutes ist der ja GAR nicht gewöhnt. der will ja immer im keller rumhängen. lalala…laufen. als ich die letzte strecke bis zur wohnungstür schniefend und keuchend zurücklegte, kam ich an einem bewohner des altersheims vorbei, der im rollstuhl an der straße saß und den regen schockerstrom in richtung park beobachtete. ich war plötzlich so erleichtert, laufen zu können, rennen zu können, flitzen zu können – alles auf zwei zwar wackligen stelzen, aber immerhin! möglicherweise werden sie mit der zeit stabiler, der gang fester, die muskeln wollen aufgebaut und trainiert werden. und tja, das war ja nur ein anfang. meistens scheiterte ich ja am inneren schweinehund oder an „zeitmangel“. zeit, die ich mir nicht nehme, weil immer was anderes „VIEL WICHTIGER“ erscheint als der eigene körper und seine gesundheit. jetzt möchte ich nur noch wissen, wie ich laufen muß, um nicht bei jedem mal die 2,5 gramm abzunehmen, die ich mir gerade wieder über wochen hinweg angefuttert habe? und ich möchte lieber nicht wissen, wie sich die muskelmieze morgen anfühlt *jaul*.

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34 Antworten zu “morgendliche schocktherapie

  1. Du hast meine volle Bewunderung für Deinen Einsatz….. als eingefleischte No Sports- Vertreterin ziehe ich meinen nicht vorhandenen Hut!

    Fröhliches Muskelkater pflegen 🙂

    • wenn ich das regelmäßig trainiere, dann kannst du gerne mal den hut ziehen ;-). bis jetzt war es eine einmalige sache, die nix weiter als selbstüberwindung kostete. aber die regelmäßige wiederholung ist mein ärgster feind. ich brauche zwar routinen im alltag stärker denn je, aber es kostet mich viel kraft, neue energien zu generieren. da ich früher ganz gerne gelaufen bin, dachte ich, fange ich eben mal damit an, wenn die rückenschulung in der muckibude schon so gar nix für mich ist.

  2. Du hast es wahr gemacht! Ich finde das toll, auch wenn es nun eben zwackt. Ich würde gerne mal mitlaufen, aber genau das darf ich nicht. Auf dem Fahrrad könnte ich mit, aber das erinnert mich immer an meinen Unisportlehrer. Der fuhr mit dem Radl vor uns her und rief immer: Hopp,hopp,hopp! Bis zur nächsten Biegung. Dann sind wir einfach woanders hingelaufen und erst aus dem Auenwald gekommen, als die Stunde vorbei war. Das Komische war: Es klappte immer wieder.

    Liebe Grüße an dich.

    • ein bißchen stolz bin ich auch. aber eher so ganz kleiner finger statt daumen hoch. ich mache einfach, obwohl mein nacken und mein knie auch etwas lädiert sind. ich darf nur nicht übertreiben. also marathonehrgeiz hege ich nicht. ich könnte mir eine rad/begleitung im moment auch nicht vorstellen. erst mal muß ich mich selber motivieren und meinen tritt finden. mit dem fahrrad in begleitung neigt man schnell mal zur selbstüberschätzung. und ich will ja erst mal spaß dran finden ;-).

  3. Danach hättest du in die warme Wanne steigen sollen. Dann ist er Muskelkater morgen nicht so arg.
    Rennen, das mach ich auch nur, um die grüne Ampel zu erwischen. Aber zügig gehen, das ist bei mir normal. Auch weite Strecken.

    Ich drück dir die Daumen, dass du dabei bleibst.
    Der Anfang ist getan, also aufi ❗
    Viele liebe Sonntagsgrüße ♥

    • dort wäre ich vielleicht meiner echten miez wieder im weg gewesen bzw. sie mir. nochmal wollte ich dann doch nicht klatschnaß durch die wohnung flitzen ;-). mein knie pocht ganz schön, sonst gehts. ich war genau 33 minuten unterwegs, immer 2 minuten joggen mit einer minute walken im wechsel. ich bin nur schnell unterwegs, weswegen ich dringend noch einen verlangsamenden ausgleich brauche. dreimal wöchentlich joggen fände ich auf dauer wahrscheinlich schnell öde. dienstag früh wieder, so ich mich an den haaren ziehe ;-).

      ich wünsch dir auch einen schönen sonntag!

  4. fang doch mit schnellem gehen an. zwischendurch dann einige laufeinlagen einlegen, die werden immer länger.
    du brauchst viel Geduld am Anfang, bloß nicht zu schnell zu viel wollen. und l à n g s am laufen, das sagt uns Herr strunz. den kann man dazu gut mal lesen.
    Jogging ist ja der abnehmesport per excellence, da wirst du ordentlich futtern müssen, um wenigstens auszugleichen.

    • ich gehe immer relativ schnell, huschig, weswegen das wenig sinn macht ;-). wahrscheinlich werde ich einfach die trainingszeiten auf 30 min. begrenzen, damit ich nicht endlos dürr werde. ich habe heute schon deutlich mehr hunger gehabt :lol:. langsam ist meine devise. ich will ja streß abbauen und keinen neuen hinzufügen. ich bin die laufschnecke schlechthin :-). wenigstens dürfte ich nun mehr gutes cholesterin produzieren, denn der wert ist aufgrund meines schokoladenkonsums ziemlich beschissen :roll:. ich glaube, man darf eine bestimmte puslfrequenz nicht überschreiten, wenn man nicht abnehmen will. leider weiß ich nicht, wie hoch die ist und habe auch kein pulsmeßgerät. deswegen werde ich beim langsamen tempo bleiben. die lungenflügel klatschen freilich trotzdem ordentlich.

  5. Na dann Willkommen im Kreis der Schocker. Ich bin auch manchmal im Clarapark am keuchen, aber seit einem Jahr kann ich nur noch am Wochenende und selbst da schaff ich es nicht immer.
    Eigentlich müsstest du erstmal zunehmen, weil du ja Muskeln aufbaust. Zumindest war das bei mir immer so. Wenn du schnell läufst und Pausen dazwischen machst in denen du ruhig gehst, stärkt du deinen Kreislauf mehr als du Kalorien verbrennst. Wer abnehmen möchte, sollte langsam und kontinuierlich laufen (mit relativ niedrigem Puls) und am besten mehr als eine halbe Stunde, weil der Körper Zeit braucht um in die Gänge zu kommen.
    Und das mit der Atmung wird sich bei dir auch schnell einstellen, wenn wenn du regelmäßig läufst.
    Toi toi toi für’s Durchhalten! 😉
    Liebe Grüße,
    Nissa

  6. hallo nissa,

    das ist ja schade, daß du gar nicht regelmäßig zeit hast. wenn ich nicht krank geschrieben wäre, ähm pardon offiziell urlaub hätte, wüßte ich auch nicht, wann ich das machen soll. ich weiß nur, daß sich in meinem arbeitsleben etwas radikal ändern muß, damit ich mehr zeit für mich habe. und an meinem lebensstil muß ich auch einiges ändern, ist ja wohl klar. ich mag diese routinen eigentlich nicht, merke aber, wie wichtig sie sind, um nicht aus der fassung zu geraten.
    mehr als eine halbe stunde schaffe ich jetzt wohl noch nicht. aber ich nehme an, daß ich langsam steigern kann. walken fand ich auch irgendwie albern ohne stöckchen. sieht ein bißchen so aus, als würde man die ellenbogen zücken. bewußt langsames gehen und schnelle phasen – hmmm, das könnte gehen. vielleicht begegnen wir uns ja mal im clarapark und wissen nicht mal, das wir es sind ;-).
    ich hoffe, daß ich genug ausdauer habe, auch um meinen unwillen zu besiegen ;-). danek für deine guten wünsche, die ich gerne einfach wieder zurückgebe.

    liebe grüße von frau w.

  7. Ja, das stimmt schon, man braucht eine gewisse Routine. Ich habe für mich festgestellt, dass es die richtige Mischung macht. Die Routine und Ordnung im Leben ist wichtig um Sicherheit und Struktur zu haben, aber es ist ebenso wichtig ab und zu aus der Routine auszubrechen und etwas zu tun, was man sonst nicht tun würde. Das ist die Würze der Routine, damit sie nicht nach Pappe schmeckt.
    Es ist nicht leicht sich Zeit für sich zu nehmen. Wenn ich mich dazu zwingen muss, wird selbst das Entspannen zum Stress. Schon irgendwie witzig, wenn man sich das mal überlegt. Aber umso besser ist das Joggen, das setzt Endorphine frei. Leider erst hinterher, oder auch zum Glück, sonst würde man sich in den Parks auf die Füße treten, weil 6,9 Milliarden Menschen ihren Endorphinen hinterherjagen… 😀

  8. ja, der alltag darf nicht ungewürzt bleiben. aber nur werktags von 8 – 23 uhr zu knuffen, um am wochenende ein paar stunden für sich zu haben, ist auch leicht gaga. denn dann liege ich immer platt wie eine flunder rum, und kann mich nur schwer hochreißen. ich würde ja gerne mal wissen, wie es wäre, wenn ich in einem job nur 40 stunden zu arbeiten hätte, noch besser nur 30, aber das ist vielleicht illusorisch. andererseits würden damit mehr jobs geschaffen, wenn jeder mehr freizeit hätte. im moment arbeiten sich menschen beinahe zu tode, weil ja sonst das hartzen winkt. das ist einfach nur noch irrsinn.
    ich weiß das leider auch und muß es erst wieder lernen. schon wenn ich einen artikel über streß und streßbewältigung lese, schrillen bei mir die alarmglocken. und wenn ich dann lese, was andere leute bereits als streß empfinden, dann wundert mich nix mehr. nun gut, meine streßschwelle ist im moment so niedrig, ich darf da gar nicht lästern. aber man wird sehr nachdenklich. es ist nicht nur einstellungssache. wer keine zeit mehr für sich selbst hat, geht über kurz oder lang vor die hunde. im moment ist entspannen für mich der reinste streß. ich weiß nie genau, wie viel ich mir schon wieder zumuten kann und tariere ständig nach unten und oben aus. ganz zur ruhe habe ich in zweieinhalb monaten immer noch nicht gefunden. und vermutlich wird es noch eine ganze weile dauern, bis ich wieder ins arbeitsleben zurück kann.
    oh ja, jogger gibst wie sand am meer. ich sollte mich mal ans küchenfenster setzen und von sonnenaufgang bis sonnenuntergang eine strichliste führen. aber das würde mich schon nach 2 minuten langweilen ;-).

  9. Liebe Frau W.,
    ich war bei dir. Glaube mir! Ich weiß ganz genau wie du dich gefühlt hast. Okay, bis auf die Sache mit der Nummer XS. Ich laufe mit S 😉
    Irgendwann wird es soweit sein, sofern du dran bleibst, daß dir die Lauferei Spaß macht und du gar nicht mehr ohne willst. Echt. Wirklich *handheb*
    Könnte sein, daß du morgen deine Muskeln merkst…
    Ein heißes Bad wäre genau das Richtige!

    Ich wünsche dir noch einen schönen Abend und ganz wenig Nachwehen!

    Alles Liebe, Emily

    • liebe emily,

      dich hätte ich als laufflüsterer gebrauchen können. du hast diese oder ganz ähnliche erfahrungen auch am eigenen leib gespürt. wenn ich doch nur schon wieder in die s passen würde :roll:!
      ich weiß, es hat früher spaß gemacht, nur muß mein körper das noch registrieren. so lange zurück wird das muskelgedächtnis vermutlich nicht reichen. ich will versuchen, ihn und mich selbst zu überlisten. und wenn ich mich mit schoki locke ;-).
      ein heißes bad? sicher?! könnte sein, daß ich innerhalb von sekunden wieder raus schnippe, weil die miez erneut reinplumpst. RISIKOOO!

      ich geh liebe noch mal heiß duschen :-).

      dir auch, meine liebe!
      herzlichst, frau w.

      • Im Augeblick wäre ich sicher eher eine „Laufhechlerin“. Glaube mir, 4 Wochen hinterlassen ihre Spuren. Man fängt ja, leider, fast immer wieder von vorne an. Die Grundkonstitution paßt ja glücklicherweise, aber die ersten Kilometer sind einfach immer wieder fies.
        Aus Erfahrung kann ich dir aber flüstern, daß ein Bad besser hilft. Ein „gut Mut“ zum Beispiel 😉

        RISIKOOO 😉

        Bin schon gespannt, wie du dich morgen fühlst.
        Schlaf schön, alles Liebe!

        Emily

        • bei mir gibts noch keine grundlage, auf der man aufbauen könnte. also nur zwei beinchen und zwei füße, einer rechts, einer links oder doch zwei linke? ah, „gut mut“? ich muß erst mal wieder essen. heißhunger! wenn dann noch zeit ist, schwinge ich mich im halbschlaf in die wanne und bereite alles für den katzennotfall vor ;-).

          schlaf auch du gut mit angenehmen träumen.
          frau w.

  10. Als ich die Erinnerungen deiner Schulzeit las und den Grund, warum du dich vorn abgesetzt hast, fiel mir sofort ein: „Ich wäre als letzte zurückgefallen, da höre ich auch nichts!“ – Schnell gehen, ja – aber joggen oder so ist üüüüüüüüüüüüüüüberhaupt nicht mein Fall. – Wenn du es aber willst, und hoffst, dabei zuzunehmen (an Muskelmasse, die ja schwer ist), dann toitoitoi!

    • es gibt immer menschen, die von eile getrieben sind und welche, die sich zurückfallen lassen. mir fällt letzteres zunehmend schwer, wenn ich bedenke, was ich dabei an wertvoller zeit vertrödelt habe. es geht ja nicht nur um das laufen. es geht um die umwege und haken, die man schlägt. zunehmen ist zwar einer meiner wünsche, wenn das auch kaum jemand nachvollziehen kann, weil die mehrheit mit dem gegenteil ringt, aber mir geht es in erster linie darum, wieder belastbarer zu werden und meine lunge freizupusten. denn mir sitzt seit wochen ein quälgeist auf der brust und drückt mich platt.

      • Der Quälgeist ist meiner Meinung nach mehr funktioneller Art als organischer – es könnte helfen mit Laufen, aber es könnte dich unter zusätzliche Anspannung bringen, unter Druck, den du so was von gar nicht brauchst, weder jetzt momentan noch in Zukunft.
        Könnte der Quälgeist was mit täglicher Nikotinzufuhr zu tun haben? – Einen Atemvolumentest oder kurz Lungenfunktionstest hast du machen lassen. 4 Jahre habe ich im Forschungszentrum für Lungenkrankheiten und Tuberkulose als med. Fachinformatorin gearbeitet – es war schon schlimmkurios, was ich da so „ganz nebenbei“ alles mitbekommen habe.

        • der quälgeist heißt burnout. ich habe panikattacken mit atemnot, gefühlter kehlkopfexplosion und eben diese druckgefühl in der brust. wie nah ich am wasser gebaut habe, weißt du ja. es ist im moment immer kurz vorm ausbruch. das hat meine psychiaterin mir heute auch gesagt. ich soll mir keinen laufstreß auferlegen, lieber spazieren gehen. natürlich rauche ich bei streß mehr. das wirkt sich nicht gut aus. aber die devise „ich muß runterkommen“ bringt es im moment nicht wirklich :-(.

  11. ich gehoere zu den „langsam gehenden“ nix mit laufen, auch nicht fuer einen Autobus etc. Frueher vielleicht ncoh manchmal, als ich noch jung, schlank und in allem OK war. Heut habe ich die Puste nicht mal fuers schnell gehen. Da muss ich dann immer mehr Pausen einlegen. So bleibe ich beim langsam gehen udn das mach ich oft.

  12. was hätte wohl der alte sigmund geraten ..togal? oder
    scheissegal!?..-nur zu pillen wohl weniger..spazieren ,frische luft tanken
    und den kopp freikriegen und denn kommt der rest von allein..
    nur nich abheben beim ersten glückszustand und bloss wider aufstehn falls der blues zu besuch kümmt..
    und sei lieb mit dir ..mfk ..kurt

    • ich versuchs ja alles. aber irgendwas kommt immer wieder dazwischen, muß noch unbedingt ganz schnell erledigt werden etc. das kostet alles kraft. und ich tanke, tanke, tanke.

  13. so distanzdiagnosen sind ja auch albern ,ich weiss nur das
    alles weitergeht ,selbst mit hartz 5 oder 6 oder 7
    gab mal ein lied von ideal,für den bisschen luxus leg ich mich
    nich krumm oda so
    muss doch keine villa sein oder so zum
    wohl fühlen
    dein körper lässt sich nich ärgern

    du aber….hihi
    sorry bin etwas gemein..nich hektisch werden und nochmal überdenken
    nich grübeln
    hihi..das sollte mal einer zu mir sagen
    denk an die armen schweine auf haiti oder sonstwo auf der welt
    das gibt mir immer zu denken..

    • im moment wäre mir ein einfaches leben lieber, auch wenn das auf eine andere art und weise hart ist. es ist kein luxus. es ist unterste mittelschicht. kein auto, keine diamanten, kein urlaub auf der einsamen insel. du darfst bei den einwänden nicht vergessen, daß wir hier ostlohn (niedriglohn) bekommen. ja, über das jammern auf hohem niveau mache ich mir auch so meine sorgen. wenn das mal kein gewissen ist, das überall plagt, dann lach ich mich über jeden scheiß kaputt.

  14. ich bin gerne ein penner
    für penner
    wegen mir oberpenner
    meine gedanken sind wenigstens frei…hihi

  15. denn pflantz mal was..
    muss ja kein baum sein..
    aber regen bringt segen..
    oder schnee..
    dont eat the yellow snow where the huskies go…ahuuuuuuuuuuuhhuuuuuuuuu

  16. die 8 kann auch löd sein

  17. ich bin noch kater murr auf der spur
    nach durchzechter reise zum mond
    heut mittag sah ich denn erst die bescheerung die glückliche
    (nich was du denkst)
    ich hatte mein fahrrad so geschickt abgestellt das das schloss fest war nur das rad lose zum wegschieben
    das nenn dankeschön lieber gott
    ich idiot
    mehr glück als eeh dingens
    ich musste echt dreimal hinglotzen

    es war nicht abgeschlossen
    au weia
    das sagt einiges .moin