böse sprachfallen

eigenwillige rechtschreibreform der streetartkünstler, aufgenommen im dösner weg in leipzig. da geht doch noch was (besser).

für meinen geschmack ein bißchen zu viel ringel-s. da war wohl jemand ganz scharf… immerhin schreibt er/sie das pseudonym richtig und nicht denndahgel.

mehr sprachkolumnen von mir findet man z.b. hier und dort oder mit dem schlagwort „sprache“ in der sidebar. im forum von korrekturen.de bekommt der reformiert sprachverwirrte hilfe. sehr nützlich ist auch die seite mit den beliebtesten bzw. häufigsten rechtschreibfehlern. und immer wieder unterhaltsam und lehrreich der zwiebelfisch von bastian sick.

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16 Antworten zu “böse sprachfallen

  1. Herrlich schön in Szene gesetzt! Das Visualisieren dieser Ausreißer hilft vielleicht dabei, den ein oder anderen Fehler zu vermeiden. 😉

    Jetzt ein Käffchen *gähn*

    Alles Liebe, Emily

  2. So, und nun hatte ich mich festgelesen, dabei hätte ich noch so viel zu tun, denn ich muss bald ins Alleecenter zur Arbeit. Einige Lesezeichen habe ich gesetzt, denn es ist hilfreich, so ab und zu mal in die Noten zu schauen. Heute Abend lese ich weiter.

    Dir einen schönen Tag, und liebe Grüße von der Gudrun

    • liebe gudrun,

      ich wollte dich natürlich nicht von der arbeit abhalten. die texte sind ja so alt, wenn auch inhaltlich nicht veraltet. freut mich aber dennoch sehr, daß ich dich zum weiterlesen verführen konnte ;-).

      ich wünsch dir auch einen schönen tag. heute wird es wohl einen regenspaziergang geben :roll:.

      herzlichst,
      frau w.

      • Wieso alt?
        Dich hätte ich eher kennenlernen müssen. Das hätte ich damals bei den angehenden Mediengestaltern gut gebrauchen können. Den „Zwiebelfisch“ von Bastian Sick hatte ich kurzerhand zum Unerrichtsgegenstand erklärt.

        Liebe Grüße an dich

        Hast mich nicht vom Arbeiten abgehalten, und in der Zwischenzeit bin ich wieder zurück auf meine Kühbläke.

        • stimmt, so alt nun auch wieder nicht. aber ich habe manchmal das gefühl, daß die nur durch zufällige suchanfragen noch gelesen werden. alles, was nicht auf der ersten seite steht, ist beim blog „alt“.

          der herr sick hat auch ein paar lustige bücher zum thema verfaßt. er schafft es mittlerweile, ganze hallen bei seinen veranstaltungen zu füllen. der zufall will es nun mal nicht anders, sonst wären wir uns wohl mal in leipzig begegnet ;-). aber in der masse sind wir vielleicht schon einmal aneindander vorbeigelaufen.

          ich wünsche dir schon mal ein gutes wochenende.

          herzlichst,
          frau w.

  3. Mit Interesse gelesen 😉
    Liebe Grüße und ein wundervolles Wochenende
    Sweetkoffie

  4. Mein liebes WF, damit der Kommentar, den ich schon auf meinem Blog für dich geschrieben habe, auf keinen Fall verloren geht, schicke ich ihn dir hier zum Thema nochmal.
    Dass du als junge Frau so an dem „blöden“ ß hängst, verstehe ich überhaupt nicht. Ich habe zig Jahre länger so geschrieben und hatte gar keine Schwierigkeiten mit der Umstellung. Man hätte nur nicht so viel Hickhack damit machen sollen und nicht so viele Proteste zulassen, dann wäre es vielleicht auch was richtiges geworden. Wenn irgend etwas sinnvoll war an dieser Rechtschreibreform, dann war es das mit der klaren Trennung zwischen ß und doppel-s. Ich verstehe auch die Schwierigkeiten nicht, die viele damit haben. Kurz gesprochener Vokal wie bei Kuss, Flussm muss und Schloss: Doppel-s, lang gesprochener wie bei Fuß und Schoß: dann bleibt das ß. Meinen Augen tut inzwischen ein nicht hingehörendes ß fast weh. – Und übrigens hat eine gründliche Recherche ergeben, dass du mit deinen „Eigennamen “ nicht recht hast. Nur bei tatsächlichen Eigennamen wie „Litfaß“ bleibt es, deswegen wirklich Litfaßsäule. Aber dein beliebtes Beispiel Russland wird wirklich – wie im russischen Original – mit zwei s geschrieben, denn der „Eigenname“ ist die russische Version, bei uns ist es nur eine Übersetzung. Viele Atlanten drucken ja die landestypischen Bezeichnungen und nicht unsere Übersetzungen. – Auch die Berliner Schlossstraße hat jetzt die drei Konsonanten und ist in dem Sinne kein Eigenname. Aber diese 3fach-Regelung gab es ja schon alt: siehe Pappplakat bei nachfolgendem Konsonanten.
    Na, überzeugt oder glaubst du mir immer noch nicht?

    • mein liebes clara, ich bin nicht das feilchen, sondern die wortfeile. bei deinem beispiel von rußland (neudt.: russland) muß ich dir recht geben. das hat aber eine leicht abweichende begründung. eigennamen bleiben erhalten, geographische namen auch. und weil rußland eben kein geographischer eigenname ist, sondern eine übersetzung, gilt hier die kurzvokalregelung. bei dem fluß riß ändert sich nämlich nüscht. aber ich mußte auch noch mal nachschlagen. verwirrend war auch die formulierung „geographischer name“. sie bezieht sich nur auf deutsche namen, das war mir nicht ganz klar. für mich waren straßennamen bisher auch eigennamen. langsam steige ich da nicht mehr durch. und ich nehme auch an, das liegt ein bißchen daran, daß die städte und gemeinden nicht genug geld haben/hatten, um das überall sofort nach der rechtschreibreform zu ändern. also hat es sich in meinem kopf so verfestigt. an dieser stelle muß man also eher fragen, was ist ein eigenname und was nicht? mit den drei konsonanten kannst du mich echt jagen. das sieht sowas von schei** aus. und weil ich eben das geschwungene ß mag, schreibe ich es weiter, ob es dir nun wehtut oder nicht. mir täte es weh, würde ich es in meinem blog nicht so handhaben, wie ich will.

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