bilderrätsel (28)

heute ist das bilderrätsel wieder sehr einfach. aber ich habe das motiv schon seit meinem kurzurlaub an der feldberger seenplatte nicht aus dem hinterkopf verdrängen können. ich fühlte mich sofort in meine kindheit versetzt, als ich es sah. was haben wir damals runden darin gedreht. bis uns schwindlig war. und vermutlich lauthals und voller übermut dazu gekreischt. mein test beim probesitzen ergab, daß mein schmalpops immer noch auf den sitz paßt. weia. zu finden ist das altmodische stück auf einem kinderspielplatz in mechow. es paßt auch gut zum projekt „krempel, chaos, alte schätze“ von blechi, denn heute sieht man ja meistens abenteuerspielplätze aus naturmaterialien, bei denen die beulengefahr etwas verringert ist. spielplätze sind übrigens orte, an denen die heute gesuchte redensart besonders häufig zu hören ist.

update: die liebe tonari drängt sich langsam aber sicher an die spitze!

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36 Antworten zu “bilderrätsel (28)

  1. Diese Art Spielgerät kenne ich auch noch – heute würden die vom Spielplatz-TÜV wohl nicht mehr zugelassen. So etwas „überlebt“ nur an Stellen, zu denen der Regelungs- und Haftungswahn noch nicht vorgedrungen ist.

    • hmmm, das wird wohl so sein. aber es war auch keine absperrung drum herum. in der öden gegend, kommt der landrat und das ordnungsamt usw. wahrscheinlich nicht in jeden zipfel. ich hoffe, jetzt keine schlafenden hunde geweckt zu haben.

      fällt dir vielleicht auch die redewendung ein, die ich suchen könnte ;-)?

  2. Ohh, dazu fällt mir nun gar nichts ein, vielleicht später – überlege noch….
    Das Karussell des Lebens dreht sich unaufhörlich weiter ??

    Schön, daß Du da noch reinpaßt, geht mir auch so und das ist doch wundervoll, da kann man noch mal so richtig Kind sei.
    Ich gehe auch auf die Schaukel und buddele im Sand 😀

    Hab einen wundervollen Tag und liebe Grüße

    Marianne 🙂

    • liebe marianne,

      ein bestandteil ist ja schon mal richtig und zwar die bezeichnung für das spielgerät.

      naja, im moment muß ich fünf kilo zunehmen. ich stopfe und stopfe und stopfe und nüscht passiert. ich kann ja nicht nur sahnetorte und schokolade essen, wird mir schlecht und ich verklebe innerlich. der paßt da vermutlich rein, bis ich ins gras beiße ;-). ich habe heute auch auf einer kinderschaukel gesessen, bis die kinder kamen, dann habe ich sie freigeräumt…

      ich wünsch dir auch einen solchen!

  3. hmmmmmm, ich tippe auch auf: das karussell des lebens. oder ist das zu einfach?

    liebe grüße, katerwolf

    • karussel ist richtig, der rest noch nicht ganz. wortwörtlich müßte man wenigstens zu zweit dort sitzen, dann wäre das die redensart, die aber eigentlich einen anderen sinn hat.

      gutgruß!

  4. Es dreht sich im Kreis… könnte auch zu dem Bild passen… genau wie die einfachen Kaffeemühlen, die früher auch neben solchen Spielgeräten standen … ich liebe sowas, ganz klasse! ich glaub auch, dass ich da noch reinpassen würde (hoffe ich wenigstens ;-))

    • nein, liebe gesa, das stimmt auch nicht. ich wundere mich gerade, weil ich sofort an was anderes gedacht habe. aber so verschieden sind eben unsere assoziationen zu den dingen ;-).

      dann können wir ja die schmalpopsgruppe gründen ;-). marianne macht auch noch mit, dann wäre noch ein platz zu vergeben… :grin:.

  5. Ich bin gerade von der erfolglosen Pilzsuche zurück und rate nun mal, dass du „sich im Kreise drehen“ suchst.

  6. Hm, zu spät zum Rätsel lösen… 😉
    Die liebe Tonari ist immer so blitzgescheit.
    Herzliche Grüße!

  7. Guten Morgen! Ich bin spät dran. Dein Bild hat bei mir sofort Kindeserinnungen ausgelöst. Ich kann mich noch quietschen hören, bis ich irgendwann dringend aussteigen musste. Sonst hätte ich mich wohl gnadenlos bespuckt 😉 Neulich war ich mit meinem Patenkind auf einem ähnlichen Gerät. Es war deutlich größer. Die Übelkeitsschwelle war aber deutlich näher gekommen!

    Hab einen schönen Sonntag meine Liebe!

    • guten tag,

      ich bin noch später… ähm aufgestanden. damals gab es auch immer einfach so stangen, an denen man überschläge und all solche verrenkungen für den stufenbarren üben konnte. also vor dem zeug hatte ich immer einen heidenrespekt. hab immer gedacht, ich lande auf dem kopf, was dann aber nicht geschah, wenn ich meine angst endlich überwunden hatte.

      ich wünsch dir das auch, liebe emily

      • Absolut! Davor durfte man auch Respekt haben, aber du hast dich getraut und das zählt. Da gab es ja auch noch die Wippe. Ich war so leicht, dass man mich da oben entspannt hätte verhungern lassen können 😉

        • hinterher hatte ich stundenlang weiche knie. so viel mut brauche ich nicht noch mal ;-). so ähnlich habe ich gerade bei chinomso geantwortet, die sich als anschieberin anmeldete. was habe ich in der luft gehangen :roll:.

  8. Erinnert ihr euch an die irren Blicke derer, die drauf saßen und rumgeschleudert wurden? Die Haare folgten der Fliehkraft. Den Kopf zur seite gerichtet, versuchten sie ihren Blick auf irgendwen oder -was zu fixieren. Das gelang dann aber nicht. Und so erschien der Blick irgendwie krank. Und diese blöde Grinsen dabei. Das hatten wir alle.

    Ich erinnere mich auch gut an den Geruch der Hände. Die rochen so nach Metall, weil man sich ja an die Griffe klammern musste, um nicht runter zu fallen.

    Wir haben Stunden um Stunden da zugebracht. Ich weiss garnicht mehr, wieso wir uns da so lange aufgehalten haben. Es kam nichts Greifbares dabei raus. Aber so vergingen die Nachmittage irgendwie so schön pflichtlos. Die armen Kinder heute, die vom Geigenunterricht zum Ballett gebracht werden, bevor sie die Tennisstunde haben und zum Yogakurs müssen. Mama macht jeden Nachmittag den Chaffeur und denkt, sie tut ihrem Kind was Gutes. Eines Tages, wenn das Auto mal streikt, sitzen die Kinder am Bordstein und weinen, weil sie es nicht schaffen, alleine nach Hause zu finden. So erzieht man Kindern die Selbständigkeit ab.

    • ich glaube, beim kinderkarussell haben wir es da nicht ganz so arg getrieben, das war dann bei mir erst später bei der fahrt mit der walzerbahn auf dem rummel. da hat es einem ja regelrecht die wangen ausgehöhlt und die frisur zerfetzt, wenn man da einigermaßen flott unterwegs war und der wagen ordentlich schwung hatte. noch schlimmer fand ich nur die fahrt mit einer mini-achterbahn auf dem deutsch-amerikanischen volksfest. an jeder biegung habe ich gedacht, jetzt flieg ich raus, das ist mein ende. und meine beiden gegenüber ware mehr als blaß ;-).

      wir waren dort, weil wir spaß hatten an bewegung, am kreisen, am kindsein. ich hab ja auch noch geigenunterricht gehabt, das war für mich immer die pflicht, dann kam die kür auf dem spielplatz. nee, ich möchte auch nicht so überbehütet aufwachsen. glücklicherweise sind nicht alle eltern so ;-).

  9. Ach ja. Ich würde auch gerne mit euch Karusell fahren, aber ohne Schlitten fahren zu müssen. Dafür gäbe es aus meiner Sicht keinen Grund.

    Und ich wäre auch eine Anschieberin. Langsam wären es dann mehr Anschieberinnen als Passagiere. Wie im wahren Leben.

    • wenn wir so viele anschieberinnen haben, können wir wohl hinterher alle nur die k***tüte verlangen, während ihr euch ins fäustchen lacht, was für memmen wir sind ;-).

      eine gute idee, wäre auch die wippe. wie oft sollte ich dort oben in der luft mit baumelnden beinen ausgehungert werden :roll:.

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