masken

japanische nō-masken (bemaltes zypressenholz, 19. jahrhundert, grassimuseum für angewandte kunst in leipzig): erscheinungen aus anderen welten. v.r.n.l.: reife frau, greis, dämon, geist eines kriegers, dichtergottheit tenjin, junge frau, krieger, schwarzbärtiger dämon.

und wie viele masken setzen wir täglich auf? wo wir doch alle so authentisch sind…

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20 Antworten zu “masken

  1. Ich würde sagen, im Laufe eines Tages so ziemlich alle, ausgenommen vielleicht die Dämonen und den Kriegergeist, diese Masken gebrauchen wir nur von Fall zu Fall. Normalerweise…

    • ich muß das offenbar nur selten. aber in der gastro? logisch! servicelächeln :roll:. kenne ich zu gut ;-). ich gehe aber ganz gerne mal mit tunnelblick durch die gegend. man sagt mir, ich sehe ernst aus. aber ist ernst eine maske oder eine name oder eine charaktereigenschaft? und darf man überhaupt noch ernst aussehen?

  2. Spektakuläres Bild, gefällt mir.

    • :oops:. in dem raum war es zappenduster. ich durfte kein stativ verwenden. ich finde das bildrauschen ist enorm. aber das motiv und die beleuchtung im schaukasten waren super! danke *freu*

  3. Die kannste ja vor der Wahl des Bundespräsidenten an die Wählenden verteilen – dann bleiben sie unerkannt und müssen nachher nicht zu ihrer Wahl stehen, also wie im echten politischen Leben.
    Gruß von Clara

    • viele benutzen die masken nicht nur während der wahlen. ich denke da an bekannte, die die verstellung perfekt beherrschen, auch im privaten, so lange sie vorteile daraus ziehen. sobald es ihnen scheiße geht, fällt der vorhang :roll:.

  4. …tolles Bild. Je mehr Bilder Du aus diesem Museum zeigst, um so mehr bekomme ich Lust es mir mal selbst anzuschauen. LG. :-).

  5. Masken mochte ich noch nie und so hoffe ich, daß außer meines dezenten Tagesmake up`s alles so zu sehen ist wie ich bin.

    Einen schönen Tag wünsche ich Dir 😉

    • also die ästhetik der masken finde ich schon faszinierend. und im theater wie im realen leben ist das eine meiner liebsten beschäftigungen, die unterschiedlichen masken/facetten zu studieren. ich kenne keinen menschen, der in seinem leben nur eine rolle spielt oder nur eine maske aufsetzt. make-up ist die oberfläche. die gesichtsmuskelbeherrschung darunter aber, das ist das innere, was manchmal nach außen dringt.

      ich hoffe das auch. aber ganz sicher bin ich mir nie.

      einen schönen abend noch…

  6. Das Bild ist sehr interessant. Masken können dazu benutzt werden, anderen etwas zu zeigen was sie sehen wollen. Natürlich auch dazu, um sich selbst zu verstecken. Sie können ein Schutz sein und sogar eigenständig etwas zum Ausdruck bringen. Erwarten wir manchmal nicht selbst, dass Menschen Masken tragen? Tiefgreifendes Thema 😉

    Liebe Grüße!!

    • eine maske zu tragen, gibt viel spielraum für illusionen und projektionen. sind gesichter starr, z.b. durch botox, fehlt ihnen viel an menschlicher ausdruckskraft. ja, manchmal muss man eine maske aufsetzen, aber nicht immer. manchen geht das maskenspiel aber in fleisch und blut über. das ist dann der schwierige fall.
      über das thema gibt es jedenfalls immer wieder neue bücher ;-).

      dir auch einen gutgruß zum feierabend!

  7. Dachte ich mir 😉

  8. hey, ich bin schon wieder begeistert 🙂 deine Themen geben Denkanstöße. Danke dafür.

    • ich stoße mich meistens selbst an. das ist beim schreiben anders, als beim vor sich hindenken. und je weniger ich schreibe, um so mehr denken andere nach. das ist im blog gut an den kommentaren zu beobachten, wie ich finde.

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