kein bett im kornfeld

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frau wortfeile hätte ja eigentlich heute noch fast 500 bilder vom museum zu bearbeiten gehabt, ließ sich dann aber nach längerem hin und her sowie sommerfrischeargumenten doch zu einer kleinen radtour ins leipziger neuseenland überreden. ziel war der derzeit noch in flutung befindliche zwenkauer see, den ich mir nächstes wochenende, wenn kein zeitdruck besteht und das wetter mitmacht, noch mal aus der nähe betrachten will. denn die ganzen erodierten landzungen werden nicht mehr allzu lange in dieser form sichtbar sein, sondern wie der ehemalige braunkohletagebau untergehen.

unterwegs habe ich noch fleißig holunderblüten gesammelt und – für mich eine premiere – nach der wegen starker windböen doch recht anstrengenden radtour noch als hollerblütensirup angesetzt (mit rohrzucker und limetten, mhhhmmm hat das gut gerochen). dafür muß ich dann ein paar wochen keine limonade nach hause schleppen. und die blüten waren doch irgendwie deutlich leichter als glasflaschen!

wir kamen an zauberhaften blumen vorbei, eine riesige pusteblume, deren blütenkopf riesig war und diverse wicken, gräser, heckenrosen (in der hecke summten hunderte bienen – ein leicht unheimliches geräusch), lupinen und pflanzen, deren namen ich leider nicht weiß. rund um den cospudener see herrschte reger ausflugsbetrieb und es kam beim überholen schon mal zu staus und engpässen. am costa cospuda – wie der einheimische sagt – tummelten sich freunde der freikörperkultur und peinlich unberührte. auf dem see kreuzten segelschiffe und surfer, kites habe ich heute leider nicht entdeckt.und extra für marianne habe ich noch den strommast aus der froschperspektive fotografiert (und natürlich auch, weil es mit dem leicht bewölkten himmel ein schönes motiv ergab). die fotos von den skatern und pedalrittern habe ich während der fahrt geschossen, also nicht über deren mangelnde qualität wundern, weil ich auf autopilot gestellt hatte.

interssant übrigens zu sehen, mit welchen problemen die bewohner der wagenburg konfrontiert sind. offenbar laden dort „hilfsbereite“ ihren wohlstandsmüll illegal ab. so ein leben in freiheit geht natürlich auch nicht ganz ohne regeln, wie man recht plastisch an dem schild für den leinenzwang sehen kann.

der ausflug in die berührte natur war ein wunderbares kontrastprogram zum gestrigen kunst- und bildungstag. und weil ich ein freund der abwechslung bin, kommen deshalb heute erst mal ein paar naturfotos und in kleinen häppchen folgen dann die ausstellungsexponate. schließlich müssen die alle noch gesichtet und manche bearbeitet werden. und jetzt möchte ich den sonntag dann doch entspannt ausrollen lassen.

ps: ich hätte das graffito lieber unverändert geschnappschußt, leider war ich erst nach dem witzbold da :-(.

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2 Antworten zu “kein bett im kornfeld

  1. Ich bin hin und wech 😉 So klasse Bilder und der Strommast ist so gut fotografiert, da werde ich ganz neidisch 😳
    Ehrlich, ist super und DANKE 😉

    • ich habe das stahlding gesehen und bin sofort auf die wiese gesprungen, weil ich an dich gedacht habe. ich mag am liebsten das foto davor mit den briefkästen, die mit der hecke wie auf linie gezogen sind. das hat etwas von unfreiwilliger, geometrischer komik ;-). viele dank für die inspiration :grin:.

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