niemand da

durchaus ein beispiel für den individuell äußerst dehnbaren begriff gleich ist dieses ladenschild auf dem feinkostgelände in leipzig. da prallen unterschiedliche wahrnehmungen aufeinander, wenn der scheinbar gut gelaunte verkäufer sich für eine vage zeitspanne irgendwo befindet, der kunde anstatt vor einer verschlossenen tür wohl lieber seine zeit in einer warteschlange vergeudet hätte. verständnis wird vorausgesetzt und kann man auch bis zu einem gewissen punkt entgegenbringen, wenn denn der verkäufer alleine in dem laden arbeitet. wenn mich das schild beim zweiten besuch auch noch milde stimmen soll, muß ich sagen: das funktioniert bei mir nicht. schließlich hängt es sogar sonntags in der tür, dann würde gleich einem zeitraum von 44 stunden entsprechen. ich stehe mir doch nicht die beine in den bauch, weder für ipads noch für latschen. da kann die zeit noch so relativ sein.

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2 Antworten zu “niemand da

  1. Ich hätte einen zusätzliches Schild angeklebt mit der Aufschrift:

    Palimpalim, wieder ein Kunde dahin :mrgreen:

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