bananentrip

alles banane… auch ein inzwischen von galerien und museen heiß begehrter klassiker der street art von thomas baumgärtel a.k.a. bananensprayer. auf der verspiegelten glastür am eingang zum museum der bildenden künste in leipzig scheint sie zu schweben. das motiv stammt übrigens von andy warhols plattencover für the velvet underground and nico. die banane symbolisiert vieles: sexuelles (phallus), politisches (bananenrepublik), seriell-artifizielles (popkultur), kunst im öffentlichen raum. angesichts der kratzspuren kann ich nur mutmaßen, daß die fensterputzer das wohl nicht zu würdigen wußten und sich eher so künstlerisch unbedarft wie zonengabi gegenüber südfrüchten anstellten.

hier gehts zum lied femme fatale von the velvet underground & nico (musik aus den sechzigern eben).

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4 Antworten zu “bananentrip

  1. Guten Morgen liebe Wortfeile,

    Auf dem ersten Blick, dachte ich Du hättest die Banane mit einem Bildbearbeitungsprogramm ins Bild hineinkopiert, der Text brachte Aufklärung. Wäre die Scheibe schmutzig oder verkratzt gewesen, hätte ich sofort erkannt, dass die Banane auf selbige aufgeklebt ist, aber die Fensterputzer waren ja da,… ;.)

    Schöne Idee, gar nicht mal so banane 🙂

    Südfruchtige Grüße

    tom

    • guten morgen lieber tom,

      ähm, du hast mich gerade an meinen wunden punkt erinnert: meine photoshopkenntnisse will ich seit wochen vertiefen und habe auch schon diverse videos angeschaut, die aber schon bei der einleitung so ermüdend für mich waren, daß ich immer wieder aufgab. die leute labern da einen derartigen stuß zusammen… ich glaube, da muß ich auch noch einen text dazu schreiben. jedenfalls bin ich meilenweit davon entfernt, bildcollagen herzustellen. es reicht gerade zum beschneiden, bißchen kontrast, bißchen farbspielerei und das wars dann auch schon :-(.

      hast du vielleicht ein lehrvideo gesehen, daß du mir empfehlen kannst? ich verstehe nicht, wie man trockene themen so vollkommen humorlos vermitteln kann…

      schönes wochenende wünscht die wortfeile

      • Leider kann ich Dir mit Photoshop und Lehrvideos nicht weiterhelfen 😦

        Ich selbst benutze die freie kostenlose Alternative Gimp. Auch dieses Bildbearbeitungsprogramm erschlägt den Benutzer zunächst mit seiner Funktionsvielfalt. Ich verfahre nach dem Prinzip learning by doing, wenn ich nicht mehr klarkomme durchstöbere ich entsprechende Foren, das verbrennt jede Menge kostbare Zeit, ich weiß.

        Ich kriege es zwar mittlerweile hin, mit mehreren Ebenen zu arbeiten, um Bildteile aus anderen Fotos hineinzukopieren, aber handwerklich gut ist es längst noch nicht, wie Du ja bei dem „Ätz-Sarrazin“ in meinem Blögchen um die Ecke sehen kannst 😉 Vielleicht kaufe ich mir mal ein Buch dazu, damit ich tiefer in die Materie einsteigen kann, zumal ich wieder mehr fotografiere,..

        bis gleich,

        tom

        P.S. Habe Dir bei meinem Streetart-Beitrag geantwortet,…

        • ja, hab auch schon ein buch gedacht, zumal man da auch schneller an die stellen kommt, die man wirklich braucht und sich die ganzen füllwörter und selbstherrlichkeit der redner dann ersparen kann. die sind leider auch ganz schön teuer… aber ich werde wohl nicht drum herum kommen.

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