die waffen der frauen

schuhfetischismus der etwas anderen art… absatzschuhe lassen sich eindrücklich gegen jede form von gewalt einsetzen (die rede ist hier von notwehr, nicht von angriff). vielleicht sollte ich doch wieder häufiger stöckeln?

mwäääh, gähn. so jetzt könnt ihr euch alle mal meinen immer noch geröteten rachen vorstellen. geistreiches kann man heute abend nicht mehr von mir erwarten. warum wälze ich mich ich eigentlich immer in der nacht von sonntag auf montag schlaflos im bett herum? sollte mein wochenende auf sieben tage verlängert werden? schön wärs! heute nacht hätte ich getrost noch die oscarverleihung und sämtliche nachberichte gucken können, wenn mich der götzenkult interessiert hätte. bis fünf uhr früh kalkulierte ich mehr oder minder erfolglos sämtliche unwägbarkeiten einer veranstaltung in der kommenden woche, die ich vorbereiten muß. ich bin auf keinen grünen zweig gekommen (wie draußen in der natur), aber dafür um zahlreiche alternativen reicher, was natürlich die entscheidungsfindung erschwert… jedenfalls müdelt es jämmerlich in der hirnstube. aber dafür habe ich heute beim korrekturlesen noch einen wunderbaren freudschen verschreiber einer kollegin gefunden: statt in niederzimmern (ort in thüringen) hatte sie geschrieben in hinterzimmern. keine ahnung, welche affären ihr da so vorschwebten. und mehr als diesen frickelbeitrag, der meinem sprunghaften wesen entspricht und einem weiteren foto gibts heute nüscht. der steigende streßpegel wirkt wie eine staumauer für meinen ideenfluß.

da hat sich ja wohl noch jemand mit einem stencil auf das verkehrsschild gemogelt und der alleinerziehenden mutter mit kind zum status der kleinfamilie verholfen. mein visueller beitrag zur gleichberechtigung.

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2 Antworten zu “die waffen der frauen

  1. Ein angemessener Beitrag zum Frauentag, zwei Bilder sagen manchmal mehr als tausend Worte 🙂
    Mein Beitrag zum denkwürdigen Gedenktag zwischen Tag zum Schweinebraten und Barbies Geburtstag versteckt sich hinter der Staumauer des Ideenflusses, so beschränk ich mich heute auf diesen popeligen Kommentar und wünsche Dir baldige Senkung des Stresspegels und damit einhergehende Entrötung Deines Rachens…
    liebe Grüsse zur Nacht wünscht
    die (winter-) müde Hilde

    • liebe hilde,

      hab tatsächlich schon geschlummert, als dein kommentar einging und mich gar nicht richtig gegen das einschlafen wehren können. nach über acht stunden seliger traumlosigkeit fühlen sich das mittelalte gewebe und die innereien leicht regeneriert an, wenn auch nicht annähernd entfaltet ;-). und nach der buchmesse habe ich immerhin eine woche „urlaub“ wenigstens von einem job, so daß ich mich hoffentlich wieder mit mir selbst versöhnen kann.

      schönen tag wünscht die wortfeile

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