rätselgedicht

johann peter hebel

rätsel

sie lauft die langen straßen aus,
schleicht unverschämt in jedes haus,
verratet alles, was sie kann,
lügt alle, die ihr glauben, an,
und ziert sich noch mit fürstenschmuck die stirne;
wie heißt die freche gassendirne?

um 1800

gefunden in: der deutschlandfunk lyrikkalender 2010. verlag das wunderhorn.

update: ich wollte nach 24 h am schwierigkeitsgrad zweifeln, da kam hilde und er/löste. hilde spinnt übrigens auch am rande des weltwahnsinns. das gibt gleich eine höhere b-note.

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4 Antworten zu “rätselgedicht

  1. Das kann ja nur die Zeitung sein 🙂

  2. So wahr! Im Allgemeinen wie auch im Speziellen bleibt sich eben das Wesen der Spezies Mensch treu 😉
    Übrigens lese ich Deine Beiträge sehr gerne, eine der wenigen Seiten, die ich täglich unter die Lupe nehm.

    • hallo hilde,

      schön, dich hier wieder zu lesen. ich entdecke dein blog gerade für mich und habe es abonniert. leider habe ich das noch nicht früher gefunden. aber jetzt. ich fühle mich ein in dein schreiben. es fühlt sich auch gut an.

      ja, gewissen konstanten sind nicht zu leugnen. wenn man mal bei sich selbst die veränderungen beobachtet, merkt man wie langsam oder daß es gar nicht vorwärts zu gehen scheint ;-).

      gute nacht wünscht die wortfeile

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