hot pants

auch ohne namensnennung gut erkennbare marke.

nö, heute keine sexy enthüllungen hier, sondern das… vor dem gestrigen rückentraining wollte ich nur fix noch diese nervigen schilder aus meiner trainingshose schnippeln und stoße dabei auf diesen sicherhheitshinweis:

bei zu schnellem rutschen auf hallenböden kann es an den berührungspunkten zu verbrennungen leichten grades kommen.

obwohl oder gerade weil meine hauptfortbewegungsart nicht das kriechen ist, hatte ich von hot pants bisher ein geringfügig abweichendes bild im kopf, nämlich jenes, daß  sie vor allem mehr von den arschbacken bloßlegen als diese zu verhüllen. nicht jedoch, daß eine für praktische zwecke konzipierte oder nur mal eben so vermarktete hose zu kleineren brandwunden führen kann. das verwendete material ist so polyesterday – es entspricht nicht im geringsten meinen erwartungen an alltagstauglichkeit. was einem als sportkleidung angedreht wird, denke ich offenbar vollkommen schief gewickelt vor mich hin, sollte doch zumindestens auch bei sportlicher betätigung einsetzbar sein und nicht nur für den schnoddrigen einkaufsbummel am wochenende, für den sich einige  aus bequemlichkeit  nicht extra in schale schmeißen wollen oder weil man das für streetstyle hält. das teil kann ich ja wohl nur bei langsamst-bodenübungen tragen. ganz große sportartikelherstellerklasse…

auch sonst liegt mir das motiv für das einnähen von kleideretiketten etwas im nebulösen. alle  hinweise zu größe, pflegeanleitung, hersteller und material findet man ja genauso gut auf den zusätzlich angetackerten pappschildern. frei nach dem motto doppelt hält nicht besser fängt man dann zu hause an, den ganzen müll  abzuschneiden. oder noch umständlicher: die angenähten, kratzigen schilder im nacken herauszutrennen und dabei mit ein bißchen zuviel übereifer und mißgeschick gleich noch ein loch in der niegelnagelneuen klamotte zu fabrizieren, ohne daß man jemals ein lochmuster haben wollte. es scheint sehr im interesse der textilhersteller zu liegen, die haltbarkeit auf anprobe, einkauf, auspacken und schilderentfernung zu begrenzen. außerdem nehmen die etiketten tendenziell die dimension von lappen an, mit denen man sich nicht mal den hintern abwischen kann, weil: dafür sind sie dann doch wieder zu winzig. gleichwohl können sich die müllproduzenten diese sinnlosigkeiten gerne dorthin schieben.

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