blogtip

zynæsthesie! wer das wort- und sinnspiel nicht kapiert, möge bitte gar nicht erst weiterlesen. hingegen gehöre ich zu der spezies, die es schätzt, wenn zwischenmenschliche verhaltensweisen, gesellschafliche, mediale, politische und berufliche phänomene durch die brille der satire bis zum bitter-humoristischen ende betrachtet werden. ich bin immer wieder überrascht, welche wortgewalt sich in seinen texten und gedichten offenbart. und welche nachdenklichkeit. anspielungsreich und scharfzüngig hangelt sich bee durch das zeitgeschehen. über seine literarischen vorbilder hat er selbst geschrieben. sie sind für den belesenen unverkennbar. und ich hüte mich davor, diese verlustreich wiederzukäuen. er praktiziert kontinuierliche wissensaneignung, die sich eben nicht im auswendiglernen vollzieht, sondern in geistreicher kombination. virtueller knicks. mein favorit in dieser woche war das melancholische gedicht ‚chor der schaumschläger‘ – eine ungewohnte, leise spielart. es gibt übrigens auch einen ‚wunschzettel‘, auf den ich hiermit ‚antigone‘ schreibe.

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2 Antworten zu “blogtip

  1. Vielen herzlichen Dank 😀

    Antigone… hach, was für ein genialer Vorwurf! Nun bin ich für Sophokles eigentlich ein paar Nummern zu klein, aber wenn die große Tragödie denn der Aufhänger für ein kleines Lustspiel sein soll, muss ich mal wieder ins Theater. Und ich glaube, ich weiß auch schon, wen ich aus meinem Personal mitnehme 😉

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