bekennender schuldbürger

eigentlich nur ein fingergewurschtel auf der tastatur und schon  ereignet sich wieder un:sinn. wie viele schuldzuweisungen und -abweisungen gibt und erhält ein durchschnittlicher mensch geschätzt in seinem leben? für statistiker uninteressant, weil nur subjektive aussagen zu erwarten sind? oder ist die anzahl so hoch, daß sich keiner mehr erinnern kannwill?

ich notiere für alle voyeuristen eine knappe, fiktive, plakative autschauswahl:

ich bin schuld: an der belanglosigkeit, an allen erdenklichen krisen (freunde, ehe, arbeitsmarkt, wirtschaft, politik, gesundheitswesen, medien…), am stumpfsinn, wahnsinn und trübsinn, am konsumverdruß, am darmverschluß, am alltagstrott, am bankrott, an der spaßgesellschaft, an der seilschaft, an der fehlentscheidung, an perfektionismus und versagen, an geistigem und materiellem niedergang/diebstahl, an machtmißbrauch und lakaientum, an verdunkelungsgefahr und an bloßstellung.

kurz: ich bin das negativum. deswegen übernehme ich nicht das ehrenamt als rund-um-die-uhr schuldberater. mein deckname ist raskolnikowa. und ich habe kein schweigegelübde abgelegt. die sanktionen pro vergehen sind hart und werden öffentlich verschwiegen (höchstrafe für prominente und solche, die nach ruhm streben).

tschuldigung, habe die seelenkotztüten für unmündige im beichtstuhl vergessen. und so stehe ich nun vor dem weltgerücht (sic!) und bekomme eine massage aufgebrummt. einfach himmlisch!

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