mundsch:m:utz

totgesagte und ihre auferstehung in krisenzeiten – daran hätte michael jackson selbst nicht mehr geglaubt. von den medien wurde er ob seines mundschutzes mächtig ins kreuzfeuer genommen. zum leidwesen aller paparazzi konnte man nämlich nicht mehr viel von seinem schönheitschirurgisch entstellten gesicht sehen. leider ist die seidene variante, die michael anno dunnemals trug, schon ausverkauft. grund ist die hysterische angst vor einer pandemie – benamst: schweinegrippe, massenhaft verbreitet durch sämtliche medien.

boulevard-medien-schweine mit akutem krankheitsverlauf sehen nach ihrem dahinsiechen und naturgemäßem madenbefall auch wie schweineg:e:rippe aus, nämlich so:

skelett_klein

(c) balus crew radio

sterben in würde, wie ein alternder schauspieler im rampenlicht (siehe auch meine kolumne zum sch:w:ein:werfer:licht), da wo ihr immer stehen wolltet, nicht hinter der kamera, sondern davor. pech gehabt! es ist keiner mehr da, der den lichtkegel fortbewegen könnte oder euer gerippe von der bühne zerrt. und wo war noch gleich das publikum?

lektüretip für bettlägrige und hypochonder: albert camus – die pest.

haaaaatschi, schnief. bitte nicht in die isolierzelle stecken, bin doch bloß pappelallergiker… dafür hülle ich meinen schmutzigen mund in tiefes schweigen.

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