VEB wortfeile = mitnichten ein volkseigener betrieb
VEB wortfeile = verlegenheitsedition babel
unwesentlich:
m.a. (theaterwissenschaft, osteuropäische kulturgeschichte), freischaffend: medienbrache [sic], verlagsunwesen [sic]VEB wortfeile = mitnichten ein volkseigener betrieb
VEB wortfeile = verlegenheitsedition babel
unwesentlich:
m.a. (theaterwissenschaft, osteuropäische kulturgeschichte), freischaffend: medienbrache [sic], verlagsunwesen [sic]
Wir haben uns auf der Fahrt nach Frankfurt mit Unterhaltung die Zeit verkürzt, eigentlich eher skeptisch gegenüber Blogs und all diesen Internetsachen, habe ich mit Hochgenuss einige deiner Artikel gelesen und war gleichzeitig ein bisschen von der scheinbaren Leichtigkeit der Themenfindung und deiner Wortgewandtheit erschlagen….wie soll ich sagen….gehe ich mit unwachem Blick und trägen Gehirnströmen durch die Welt???
Es gibt auf alle Fälle viel Anregung…z.B. mal wieder in „Mit einem Reh kommt Ilka ins Merkur“ zu lesen…und natürlich den Fotoapparat immer parat zu haben.
Liebe Grüße
Conny
liebe conny,
wie könnte ich die anregende zugunterhaltung mit dir vergessen haben? schön, daß du allen vorurteilen gegenüber den neuen medien zum trotz hier vorbeigeschaut hast. nein, die themenfindung ist für mich nicht leicht. manches ergibt sich durch zufall, manches durch hartnäckige recherche, manches durch neugier, anderes aus dem alltag. seit ich regelmäßig schreibe, betrachte ich die welt um mich herum aber mit nochmals deutlich geschärfterem blick. das passierte nahezu automatisch. und wenn man die kamera immer dabei hat, wenn man den radius der mülltonnen vor dem haus außer acht läßt, ändert sich auch der blick für die details. vieles entblättert sich erst beim schreiben, wird klarer, zugespitzt, weiter gedacht, weil man sich dann mehr zeit für das thema als gewöhnlich nimmt. das spiel mit den wörtern – es ist nur ein ausprobieren, ein ausgleich zum berufsalltag, ein zurückfinden aus den standardisierten redewendungen, die das denken einfrieren, ein stilles aufbäumen gegen die einförmigkeit. und wenn sich jemand darüber amüsiert oder anregungen findet, dann macht mich das glücklich. mehr als kleinigkeiten braucht es manchmal gar nicht…